Invalidity Pension Appeal Refused for Procedural Deficiencies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by an individual against a decision made by the Insurance Court of the Canton of St. Gallen regarding their request for a disability pension. The individual had submitted a new application for disability benefits on September 1, 2017, which was denied by the Cantonal IV Office in a ruling dated August 19, 2020. The Insurance Court upheld this decision, and the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal. The central issue was whether the court's findings were erroneous or arbitrary and whether the complainant sufficiently demonstrated the court's legal errors, specifically regarding their claim of work incapacity. The complainant was required to specifically address and refute the reasoning of the court's decision, pointing out legal violations, but failed to satisfy these requirements in their appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Invalidity Pension Appeal Refused for Procedural Deficiencies: Gallen regarding their request for a disability pension. The individual had submitted a new application for disability benefits on September 1, 2017, which was denied by the Cantonal IV Office in a ruling dated August 19, 2020. The Insurance Court upheld this decision, and the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal. The central issue was whether the court's findings were erroneous or arbitrary and whether the complainant sufficiently demonstrated the court's legal errors, specifically regarding their claim of work incapacity. The complainant was required to specifically address and refute the reasoning of the court's decision, pointing out legal violations, but failed to satisfy these requirements in their appeal.
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KI-generiertUsed to rule that the appeal is not to be entered upon (Nichteintreten) due to a formal defect in the statement of grounds.
Used to rule that court costs are exceptionally not to be levied.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_56/2022
Urteil vom 1. Februar 2022
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. November 2021 (IV 2020/208).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 26. Januar 2022 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. November 2021,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1),
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass das kantonale Gericht in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten dargelegt hat, weshalb die IV-Stelle das mit Neuanmeldung vom 1. September 2017 gestellte Gesuch um Ausrichtungen einer Invalidenrente mit Verfügung vom 19. August 2020 abweisen durfte,
dass die Beschwerdeführerin nicht aufzeigt, inwieweit die vom kantonalen Gericht getroffenen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG , das heisst willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen; dies mit pauschalem Verweis auf Arztberichte und darin angeblich ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeiten zu behaupten, reicht dafür nicht aus,
dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,
dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 1. Februar 2022
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel