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8C_554/2024 KI-generiert

Claimant's Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation of Factual Challenges

Geschäftsnummer 8C_554/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person filed a complaint against the decision of the Disability Insurance Office of the Canton of Thurgau, which denied their entitlement to insurance benefits. The complaint was based on a ruling by the administrative court of the Canton of Thurgau on July 24, 2024, which upheld the office's decision by relying on a medical assessment from the ABI Medical Assessment Institute. The complainant argued against the court's judgment regarding their residual work capacity due to illness, deeming the assessment incomplete and incorrect, contrary to their own and their general practitioner's views. However, the Swiss Federal Tribunal found that the complaint was primarily an inadmissible critique of evidence evaluation without sufficiently demonstrating any obvious errors or injustices in the lower court's findings. As a result, the Tribunal decided not to admit the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant's Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation of Factual Challenges: The complaint was based on a ruling by the administrative court of the Canton of Thurgau on July 24, 2024, which upheld the office's decision by relying on a medical assessment from the ABI Medical Assessment Institute. The complainant argued against the court's judgment regarding their residual work capacity due to illness, deeming the assessment incomplete and incorrect, contrary to their own and their general practitioner's views. However, the Swiss Federal Tribunal found that the complaint was primarily an inadmissible critique of evidence evaluation without sufficiently demonstrating any obvious errors or injustices in the lower court's findings. As a result, the Tribunal decided not to admit the appeal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) medizinische Beweismittel Rechtsgutachten unrichtige Sachverhaltsfeststellung bestrittene Forderung Verfahrensrechte Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to dismiss the appeal in the simplified procedure due to an obvious defect in the grounds for appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs for the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_554/2024

Urteil vom 4. Oktober 2024

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Thurgau, Rechts- und Einsprachedienst, St. Gallerstrasse 11, 8500 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 24. Juli 2024 (VV.2024.96).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

2. Das kantonale Gericht bestätigte mit Endscheid vom 24. Juli 2024 die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 23. April 2024, wonach der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Versicherungsleistungen hat. Dabei stellte es hinsichtlich der krankheitsbedingten Restarbeitsfähigkeit massgeblich auf das für beweiskräftig erklärte polydisziplinäre Gutachten der ABI Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH, Basel, vom 23. November 2023 ab.

3. Die Ausführungen in der Beschwerde erschöpfen sich in einer letztinstanzlich unzulässigen appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung. Inwiefern das kantonale Gericht dabei mit offensichtlich unrichtigen oder unvollständigen Feststellungen in Willkür verfallen sein (dazu Näheres: BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f. und 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) oder einen anderen Beschwerdegrund ( Art. 95 ff. BGG ) gesetzt haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Allein das von der Vorinstanz als massgeblich erachtete Gutachten pauschal für unvollständig und fehlerhaft zu rügen, weil nicht der eigenen Wahrnehmung und jener des Hausarztes entsprechend, reicht nicht aus.

4. Da dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, führt dies zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

5. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Oktober 2024

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel