Accident Insurer Appeal on Back Injury Benefits Dismissed for Procedural Deficiency
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal related to a dispute over accident insurance coverage. The plaintiff filed a complaint against an insurance company after it denied responsibility for back pain reported as a recurrence of an injury from a 2016 accident. The insurance company maintained that it was not liable to provide benefits for the condition as concluded in a previous decision issued on January 5, 2023. The appeal challenged a decision from the Insurance Court of the Canton of Aargau dated July 28, 2023, which supported the insurance company’s stance. The plaintiff also requested free legal aid for the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Accident Insurer Appeal on Back Injury Benefits Dismissed for Procedural Deficiency: The plaintiff filed a complaint against an insurance company after it denied responsibility for back pain reported as a recurrence of an injury from a 2016 accident. The insurance company maintained that it was not liable to provide benefits for the condition as concluded in a previous decision issued on January 5, 2023. The appeal challenged a decision from the Insurance Court of the Canton of Aargau dated July 28, 2023, which supported the insurance company’s stance. The plaintiff also requested free legal aid for the proceedings.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the requests and the request for free legal aid were not properly substantiated.
The request for free legal aid was rejected due to the hopeless outcome of the appeal.
Used as the exceptional basis for waiving the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_553/2023
Urteil vom 15. September 2023
IV. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Sympany Versicherungen AG,
Peter Merian-Weg 4, 4052 Basel,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 28. Juli 2023 (VBE.2023.74).
Erwägungen:
1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), zudem (abweichend von Art. 97 Abs. 1 BGG ) jede unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, wenn sie sich gegen einen Entscheid über die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung richtet ( Art. 97 Abs. 2 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).
2. Die Vorinstanz legte im angefochtenen Urteil vom 28. Juli 2023 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten dar, weshalb die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 5. Januar 2023 eine Leistungspflicht für die am 15. Juli 2020 als Rückfall zum Unfall vom 4. März 2016 gemeldeten Rückenbeschwerden verneinen durfte.
3. Der Beschwerdeführer stellt letztinstanzlich allein Anträge in der Sache und ersucht um unentgeltliche Rechtspflege. Weder das eine noch das andere ist näher begründet, was zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt (vgl. Urteile 8C_362/2023 vom 6. Juni 2023 E. 3; 8C_561/2021 vom 29. September 202; 6B_436/2021 vom 23. August 2021 E. 4 und 6B_1154/2020 vom 21. Oktober 2020 E. 3).
4. Das in der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ).
5. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG kann indessen ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. September 2023
Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel