Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_549/2008 KI-generiert

Heirs' Appeal Regarding Language of Proceedings Inadmissible

Geschäftsnummer 8C_549/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by the heirs of a deceased individual against a decision made by the administrative court of a Swiss canton regarding a request for proceedings to be conducted in Italian and for the translation of documents into Italian. The request was denied by the court, leading the heirs to appeal this decision. However, the appeal was deemed inadmissible as it did not meet the legal criteria for intervention in interim decisions, which require proof of irreparable harm or the potential for immediate final resolution. Consequently, the court chose not to entertain the appeal and imposed costs on the appellants.

Legislator-Regeste

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Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Heirs' Appeal Regarding Language of Proceedings Inadmissible: The request was denied by the court, leading the heirs to appeal this decision. However, the appeal was deemed inadmissible as it did not meet the legal criteria for intervention in interim decisions, which require proof of irreparable harm or the potential for immediate final resolution. Consequently, the court chose not to entertain the appeal and imposed costs on the appellants.

Schlagwörter

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Unfallversicherung Verfahrenssprache Erbe verfahrensrechtliche Fragen Zwischenentscheid Beschwerdelegitimation Nachlass des Erblassers

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used in the dispositive to rule that the appeal is not to be entered upon in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Cited in the dispositive to impose court costs on the appellants.

Art. 93 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning as the general condition for appealing an interlocutory decision, which leads to the application of Art. 108 BGG.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_549/2008 {T 0/2}

Urteil vom 3. Juli 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

Erben von M.________ sel.,

Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Biagio De Francesco, Via della Libertà 90, IT-73033 Corsano, Italien,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 29. Mai 2008.

In Erwägung,

dass der Präsident des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus mit verfahrensleitender Verfügung VG.2008.00035 vom 29. Mai 2008 das vom Rechtsvertreter der Erben von M.________ sel. gestellte Gesuch um Führung des Verfahrens in italienischer Sprache sowie um Übersetzung von Akten und Eingaben auf italienisch abgewiesen hat,

dass die Erben von M.________ sel. dagegen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen,

dass es sich bei der angefochtenen Verfügung um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid handelt,

dass gegen Vor- und Zwischenentscheide - die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (s. dazu Art. 92 BGG ) - die Beschwerde ans Bundesgericht gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG nur zulässig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b),

dass die Voraussetzungen von Art. 92 sowie Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG offensichtlich nicht gegeben sind,

dass ebenso wenig ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ersichtlich ist noch ein solcher dargetan wird,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig sind,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden den Beschwerdeführern auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Juli 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel