Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_548/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines Appeal Regarding Interlocutory Order for Medical Evaluation in Invalidity Insurance Dispute

Geschäftsnummer 8C_548/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In the case brought before the Swiss Federal Tribunal, an individual filed a complaint against a decision by the Cantonal Insurance Court of Solothurn dated August 4, 2022. The dispute involves a requirement set by the Solothurn Disability Insurance Office for the complainant to undergo a multidisciplinary assessment by specifically named medical experts at Medexperts AG. The complainant challenged this mandate; however, the underlying insurance claim had not yet been resolved, classifying the dispute as an intermediate decision. The court noted that such interim decisions could only be independently contested under restrictive conditions, which did not apply in this case as the complainant did not question the formal impartiality of the appointed medical experts. Consequently, the Federal Tribunal ruled that the complaint could not proceed at this procedural stage.

Legislator-Regeste

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Art. 91 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Declines Appeal Regarding Interlocutory Order for Medical Evaluation in Invalidity Insurance Dispute: The dispute involves a requirement set by the Solothurn Disability Insurance Office for the complainant to undergo a multidisciplinary assessment by specifically named medical experts at Medexperts AG. The complainant challenged this mandate; however, the underlying insurance claim had not yet been resolved, classifying the dispute as an intermediate decision. The court noted that such interim decisions could only be independently contested under restrictive conditions, which did not apply in this case as the complainant did not question the formal impartiality of the appointed medical experts. Consequently, the Federal Tribunal ruled that the complaint could not proceed at this procedural stage.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Invalidenversicherung medizinische Gründe Versicherungsleistung Versicherungsgesellschaft Wiedererwägung durch den Versicherer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The Tribunal decided not to enter a decision on the appeal based on this procedural rule applicable to simplified procedures.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_548/2022

Urteil vom 23. September 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Solothurn,

Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 4. August 2022 (VSBES.2022.84).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. September 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 4. August 2022,

in Erwägung,

dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil die Verfügung der IV-Stelle vom 13. April 2022bestätigte, wonach die Beschwerdeführerin an einer durch namentlich aufgezählte Ärzte der Gutachterstelle Medexperts AG erfolgenden polydisziplinären Begutachtung teilzunehmen habe,

dass der dieser Verfügung zu Grunde liegende Leistungsstreit nicht abgeschlossen ist, womit es sich beim von der Vorinstanz Entschiedenen um einen Zwischenentscheid handelt,

dass Zwischenentscheide vor Bundesgericht nur unter sehr engen, in Art. 92 f. BGG abschliessend aufgezählten Voraussetzungen selbstständig angefochten werden können,

dass darunter auch ein Zwischenentscheid über ein Ausstandsbegehren fällt ( Art. 91 Abs. 1 BGG ),

dass aus diesem Grund das Bundesgericht selbstständige Beschwerden gegen Gutachtereinsetzungen (nur) soweit zulässt, als damit der (formelle) Ausstand einer eingesetzten medizinischen Fachperson thematisiert wird ( BGE 138 V 318 ; 271, insbesondere E. 3.1 mit Hinweisen),

dass die Beschwerdeführerin nichts Derartiges vorbringt (zur diesbezüglichen Begründungspflicht siehe Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 144 III 475 E. 1.2; 141 IV 284 E. 2.3; 289 E. 1.3; vgl. auch Urteil 8C_27/2021 vom 14. Januar 2021 mit weiteren Hinweisen),

dass sie stattdessen ausserhalb davon Liegendes zu thematisieren versucht, was indessen im gegenwärtigen Verfahrensstadium vor Bundesgericht nicht statthaft ist (zur Möglichkeit, dies gegebenenfalls im Rahmen einer gegen den Endentscheid gerichteten Beschwerde vorzubringen siehe Urteile 8C_396/2019 vom 20. Dezember 2019 und 8C_560/2019 vom 23. September 2019 mit Hinweis),

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. September 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel