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8C_548/2008 KI-generiert

Heirs' Appeal Over Language of Proceedings Rejected by Federal Supreme Court

Geschäftsnummer 8C_548/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves the heirs of a deceased individual who filed a complaint against a Swiss accident insurance institution regarding a decision made by the Administrative Court of the Canton of Glarus. The court had previously denied a request to conduct proceedings and translate documents into Italian as requested by the heirs. The heirs contested this decision, seeking to challenge the court's ruling that was characterized as an interim decision, which they argued could potentially lead to irreparable harm or save significant time and costs in the proceedings. However, the higher court found that the conditions for accepting such a complaint were not met, leading to a decision not to entertain the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Heirs' Appeal Over Language of Proceedings Rejected by Federal Supreme Court: The court had previously denied a request to conduct proceedings and translate documents into Italian as requested by the heirs. The heirs contested this decision, seeking to challenge the court's ruling that was characterized as an interim decision, which they argued could potentially lead to irreparable harm or save significant time and costs in the proceedings. However, the higher court found that the conditions for accepting such a complaint were not met, leading to a decision not to entertain the appeal.

Schlagwörter

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Unfallversicherung Verfahrenssprache Erbe Beschwerdelegitimation Erblasser Prozesshandlung Auslegungsurteile

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure because the prerequisites for an appeal against an interlocutory decision were not met.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Cited for imposing court costs on the appellants because the appeal was not considered.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as the standard for admitting an appeal against an interlocutory decision, though found not to be met.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_548/2008 {T 0/2}

Urteil vom 3. Juli 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

Erben von C.________ sel.,

Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt, Biagio De Francesco, Via della Libertà 90, 73033 Corsano, Italien,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 23. Mai 2008.

In Erwägung,

dass der Präsident des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus mit verfahrensleitender Verfügung VG.2008.00034 vom 23. Mai 2008 das vom Rechtsvertreter der Erben von C.________ sel. gestellte Gesuch um Führung des Verfahrens in italienischer Sprache sowie um Übersetzung von Akten und Eingaben auf italienisch abgewiesen hat,

dass die Erben von C.________ sel. dagegen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen,

dass es sich bei der angefochtenen Verfügung um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid handelt,

dass gegen Vor- und Zwischenentscheide - die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (s. dazu Art. 92 BGG ) - die Beschwerde ans Bundesgericht gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG nur zulässig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b),

dass die Voraussetzungen von Art. 92 sowie Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG offensichtlich nicht gegeben sind,

dass ebenso wenig ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ersichtlich ist noch ein solcher dargetan wird,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig sind,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden den Beschwerdeführern auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Juli 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel