Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_547/2009 KI-generiert

Dismissal of Social Assistance Appeal due to Inadmissibility and Lack of Legal Basis.

Geschäftsnummer 8C_547/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding the denial of social welfare and the request for free legal assistance. The complainant challenged a decision made by the Department for Economy, Social Affairs, and the Environment of Basel-Stadt from January 30, 2008, as well as an order from the Presidential Department of Basel-Stadt from April 20, 2009, and a ruling from the Basel-Stadt Appellations Court dated May 11, 2009. The complainant sought a review of these decisions and free legal assistance; however, the court found that the complaint could not be accepted due to procedural reasons, including the absence of proper engagement with the arguments presented by the lower court. Consequently, the requests for a judicial review and for free legal services were ultimately rejected.

Legislator-Regeste

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Art. 99 Abs. 2 BGG, Art. 86 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; Dismissal of Social Assistance Appeal due to Inadmissibility and Lack of Legal Basis: The complainant challenged a decision made by the Department for Economy, Social Affairs, and the Environment of Basel-Stadt from January 30, 2008, as well as an order from the Presidential Department of Basel-Stadt from April 20, 2009, and a ruling from the Basel-Stadt Appellations Court dated May 11, 2009. The complainant sought a review of these decisions and free legal assistance; however, the court found that the complaint could not be accepted due to procedural reasons, including the absence of proper engagement with the arguments presented by the lower court. Consequently, the requests for a judicial review and for free legal services were ultimately rejected.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege Prozessvoraussetzung) Sozialhilfe unentgeltliche Rechtspflege Sozialversicherungsverfahren formelle Verfahrenseinstellung Untätigkeitsklage Ausschlusskriterien

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare that the appeal is not entertained in the simplified procedure before the Federal Tribunal.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the considerations regarding the requirement for the appellant to address the reasoning of the cantonal court.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

Used to dismiss the application for legal aid due to lack of prospects of success.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court fees.

Art. 86 Abs. 1 BGG

Cited in the considerations as a procedural requirement for the admissibility of the appeal in public law matters.

Art. 99 Abs. 2 BGG

Reason cited in the considerations for rejecting the request for an investigation (though not explicitly in the dispositive, it justifies the decision not to proceed on that point, which is encompassed by point 1).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_547/2009

Urteil vom 26. Juni 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien

F.________, Beschwerdeführer,

gegen

1. Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt Basel-Stadt, 4001 Basel,

2. Appellationsgericht Basel-Stadt, 4051 Basel,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Sozialhilfe (Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege; Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des

Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt

Basel-Stadt vom 30. Januar 2008,

gegen die Überweisung des Präsidialdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 20. April 2009

und gegen die Verfügung des

Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 11. Mai 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 18. Juni 2009 (Poststempel), worin F.________ die Verfügung des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt Basel-Stadt vom 30. Januar 2008, die Überweisung des Präsidialdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 20. April 2009 und die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 11. Mai 2009 beanstandet und um Anordnung einer die Abläufe der genannten Behörden beleuchtenden Untersuchung sowie um unentgeltliche Rechtspflege ersucht,

in Erwägung,

dass auf den Antrag, es sei eine Untersuchung anzuordnen, schon bereits deshalb nicht einzutreten ist, weil gemäss Art. 99 Abs. 2 BGG neue Begehren vor Bundesgericht unzulässig sind,

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen nur zulässig ist gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts oder letzter kantonaler Instanzen, wenn nicht die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht zulässig ist ( Art. 86 Abs. 1 BGG ),

dass deshalb auf die Beschwerde, soweit gegen die Verfügung des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt Basel-Stadt vom 30. Januar 2008 und die Überweisung des Präsidialdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 20. April 2009 gerichtet, nicht einzutreten ist,

dass, soweit sich die Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 11. Mai 2009 richtet, darauf ebenfalls nicht eingetreten werden kann, setzt sich doch der Beschwerdeführer in seiner Eingabe mit keinem Wort mit der Begründung des kantonalen Gerichts auseinander, was aber gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG als Eintretensvoraussetzung gefordert wäre,

dass schliesslich das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ), womit weitere, damit zusammenhängende Anträge gegenstandslos sind,

deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 26. Juni 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel