Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_529/2018 KI-generiert

Social Assistance Reduction Appeal Inadmissibility Due to Lack of Constitutional Justification

Geschäftsnummer 8C_529/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision made by a cantonal administrative court concerning social assistance. The complainant challenged the authorities' determination to suspend social benefits based on the expected earnings from an assigned work integration program. The complaint argues that this decision is unjust due to factors such as the complainant's age, health condition, and perceived inequalities in comparison to similar cases in a neighboring municipality. However, the court found that the complainant failed to adequately demonstrate violations of constitutional rights and did not address the reasoning provided by the previous instance. Consequently, the court decided not to entertain the complaint, opting for a simplified procedure and waiving court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Social Assistance Reduction Appeal Inadmissibility Due to Lack of Constitutional Justification: The complainant challenged the authorities' determination to suspend social benefits based on the expected earnings from an assigned work integration program. The complaint argues that this decision is unjust due to factors such as the complainant's age, health condition, and perceived inequalities in comparison to similar cases in a neighboring municipality. However, the court found that the complainant failed to adequately demonstrate violations of constitutional rights and did not address the reasoning provided by the previous instance. Consequently, the court decided not to entertain the complaint, opting for a simplified procedure and waiving court costs.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Kürzung der Sozialhilfe Aufenthaltsrecht Demonstrationsrecht missbräuchlicher Bezug von Leistungen der Sozialhilfe Recht auf Gesundheit Sozialarbeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon due to obvious failure to meet the reasoning requirements, applied in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to exceptionally waive the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_529/2018

Urteil vom 17. September 2018

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Gemeinde Grüningen, Fürsorgebehörde, Gemeindeverwaltung, Stedtligass 12, 8627 Grüningen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich

vom 11. Juni 2018 (VB.2017.00509).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 9. August 2018 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 11. Juni 2018,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 16. August 2018 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 20. August 2018 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass bei Beschwerden, die sich gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1 S. 95; 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 134 II 244 E. 2.2 S. 246 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass das kantonale Gericht die von der Sozialhilfebehörde gestützt auf kantonales Recht verfügte Leistungseinstellung bis zur Höhe des beim verordneten Arbeitsintegrationsprogramm erzielbaren Verdienstes für zulässig erachtete,

dass die Beschwerdeführerin dies unter Hinweis auf ihr Alter, ihren Wohnort und ihren Gesundheitszustand, wie auch einen aus ihrer Sicht vergleichbaren, indessen anders gehandhabten Fall in der Nachbargemeinde für ungerecht und unangemessen erachtet,

dass damit indessen nicht dargetan ist, welche verfassungsmässigen Rechte das kantonale Gericht bei seinem Entscheid verletzt haben könnte; insbesondere fehlt es auch an einer näheren Auseinandersetzung mit dem von der Vorinstanz zu diesen Vorbringen bereits Erwogenen,

dass die Beschwerdeführerin vielmehr davon auszugehen scheint, vor Bundesgericht den Umfang des verordneten Arbeitseinsatzes einer umfassenden Diskussion zuführen zu können, was nach Gesagtem indessen nicht der Fall ist,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und dem Bezirksrat Hinwil schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. September 2018

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel