Appeal Deadline Calculation: Notification to Legal Representative vs. Party Knowledge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision made by a regional social insurance authority regarding disability insurance. The complaint was deemed inadmissible by the regional court on the grounds that it was submitted after the statutory deadline of 30 days, as the individual was considered to have been informed of the decision through their legal representative. The individual contested this interpretation, arguing that the deadline should start from their personal knowledge of the decision. The higher court upheld the initial ruling, emphasizing that the legal time limit is triggered by the notification to the representative, not the individual's personal awareness.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 69 IVG, Art. 38 Abs. 1 ATSG, Art. 21 Abs. 5 VRPV, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Appeal Deadline Calculation: Notification to Legal Representative vs. Party Knowledge: The complaint was deemed inadmissible by the regional court on the grounds that it was submitted after the statutory deadline of 30 days, as the individual was considered to have been informed of the decision through their legal representative. The individual contested this interpretation, arguing that the deadline should start from their personal knowledge of the decision. The higher court upheld the initial ruling, emphasizing that the legal time limit is triggered by the notification to the representative, not the individual's personal awareness.
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KI-generiertThe case is to be settled according to the simplified procedure outlined in this article.
The appellant is ordered to pay the court costs according to these provisions.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_526/2009
Urteil vom 23. Juni 2009
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Uri, 6460 Altdorf UR,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 15. Mai 2009.
Nach Einsicht
in den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri vom 15. Mai 2009, worin auf die am 27. Dezember 2008 gegen die Verfügung der IV-Stelle Uri vom 17. April 2008 erhobene Beschwerde, weil verspätet, nicht eingetreten wurde,
in die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten,
in Erwägung,
dass gegen Verfügungen der IV-Stelle gerichtete Beschwerden innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung der Verfügung einzureichen sind ( Art. 69 IVG in Verbindung mit Art. 56 und 60 Abs. 1 ATSG ),
dass die Vorinstanz davon ausging, die fragliche Verfügung sei dem damaligen Rechtsvertreter von A.________ in der zweiten Hälfte April 2008 zur Kenntnis gebracht worden, womit in Anwendung der soeben dargelegten Bestimmungen die am 27. Dezember 2008 erhobene Beschwerde verspätet sei,
dass sich der Beschwerdeführer letztinstanzlich auf den Standpunkt stellt, für den Rechtsmittellauf sei allein der Zeitpunkt der persönlichen Kenntnisnahme des Entscheids durch den Betroffenen selbst entscheidend,
dass diese Auffassung indessen fehl geht, worauf bereits die Vorinstanz hingewiesen hat,
dass die Rechtsmittelfrist vielmehr (spätestens) mit der Mitteilung an den (beruflichen) Rechtsvertreter zu laufen beginnt (Art. 60 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 38 Abs. 1 ATSG ; Art. 65 in Verbindung mit Art. 21 Abs. 5 VRPV/UR; BGE 118 V 190 ; 117 II 508 E. 2 S. 511; 115 Ia 12 E. 5c S. 20; RKUV 2006 Nr. U 577 S. 168 [U 99/05]; SZS 2002 S. 509 [C 168/00]), wobei unerheblich ist, ob und gegebenenfalls in welcher Form dieser alsdann den Vertretenen informiert,
dass daher die Angelegenheit im Verfahren nach Art 109 BGG zu erledigen ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt das Bundesgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 23. Juni 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Grünvogel