Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_52/2018 KI-generiert

Claimant v. Cantonal Administrative Court (Procedural Appeal)

Geschäftsnummer 8C_52/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint against a decision made by a cantonal social insurance authority regarding the dismissal of their appeal concerning an individual premium reduction for the year 2015. The administrative court had previously dismissed the appeal due to the individual's failure to submit required documents for legal aid, pay a cost advance, or request an extension of the deadline, despite being informed of the implications of their inaction. The individual contended that their complaints were not taken seriously. Ultimately, the federal court determined that the individual's submission did not meet the necessary legal criteria for a complaint and chose not to consider the matter further, stating that no court costs would be imposed at this time.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 33 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant v. Cantonal Administrative Court (Procedural Appeal): The administrative court had previously dismissed the appeal due to the individual's failure to submit required documents for legal aid, pay a cost advance, or request an extension of the deadline, despite being informed of the implications of their inaction. The individual contended that their complaints were not taken seriously. Ultimately, the federal court determined that the individual's submission did not meet the necessary legal criteria for a complaint and chose not to consider the matter further, stating that no court costs would be imposed at this time.

Schlagwörter

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Kantonale Sozialversicherung (Prozessvoraussetzung) Verwaltungsbeschwerde Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Kostenvorschuss Prozessvoraussetzung Leitverfahren Vorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained (nicht einzutreten) under the simplified procedure due to formal defects.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_52/2018

Urteil vom 7. Februar 2018

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kantonale Sozialversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 19. Dezember 2017 (B 2017/232).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 12. Januar 2018 (Poststempel) gegen den Abschreibungsentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Dezember 2017,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 17. Januar 2018 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass, wie in der Mitteilung vom 17. Januar 2018 dargetan, eine Beschwerdeschrift, welche sich bei einem Abschreibungsentscheid lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, ohne auf die Gründe einzugehen, die zur Abschreibung des Verfahrens geführt haben, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt,

dass die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer bei ihr gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Oktober 2017 betreffend individuelle Prämienverbilligung 2015 und Erlass erhobene Beschwerde vom Geschäftsverzeichnis abschrieb, da der Beschwerdeführer trotz Hinweises auf die Säumnisfolgen

a) weder Unterlagen zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege eingereicht,

b) noch den Kostenvorschuss geleistet,

c) noch ein Fristerstreckungsgesuch eingereicht hatte,

dass der Beschwerdeführer darauf letztinstanzlich nicht näher eingeht, sich statt dessen als "nicht ernst genommen", "geradezu verhöhnt" bezeichnet,

dass damit seine Eingabe den Anforderungen an eine sachbezogene Beschwerde offensichtlich nicht zu genügen vermag,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass, wenn auch wegen der leichtfertigen Beschwerdeführung gewisse Bedenken bestehen (vgl. dazu Art. 33 Abs. 2 BGG ), in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG derweil ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Februar 2018

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel