Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_519/2021 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Meet Substantiation Requirements in Disability Insurance Case

Geschäftsnummer 8C_519/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual, represented by their mother, against the Zurich Cantonal Disability Insurance Office. The complaint challenged a previous ruling by the Zurich Social Insurance Court, which upheld the December 16, 2020, decision by the cantonal IV office to deny the claimant coverage for medical expenses related to a congenital defect listed under Appendix 311 of the Swiss Ordinance on Congenital Diseases. The court required that a complaint include specific requests and justifications, demonstrating how the previous decision breached legal rulings. However, the claimant's submission was dismissed as it consisted primarily of a subjective account without adequately addressing or contesting the factual or legal grounds of the previous rulings.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Substantiation Requirements in Disability Insurance Case: The complaint challenged a previous ruling by the Zurich Social Insurance Court, which upheld the December 16, 2020, decision by the cantonal IV office to deny the claimant coverage for medical expenses related to a congenital defect listed under Appendix 311 of the Swiss Ordinance on Congenital Diseases. The court required that a complaint include specific requests and justifications, demonstrating how the previous decision breached legal rulings. However, the claimant's submission was dismissed as it consisted primarily of a subjective account without adequately addressing or contesting the factual or legal grounds of the previous rulings.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Deckung der Invalidenversicherung vereinfachtes Verfahren medizinische Gründe substantiierte Begründung Sozialversicherungsverfahren Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible (no entry into proceedings) based on this procedural provision in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_519/2021

Urteil vom 4. Oktober 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiberin Kopp Käch.

Verfahrensbeteiligte

A.________, handelnd durch seine Mutter B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 25. Juni 2021 (IV.2021.00091).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 3. August 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 25. Juni 2021,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 5. August 2021 an B.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass innert der nach Art. 44 - 48 in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1 BGG am 14. September 2021 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe eingereicht worden ist,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 ; 136 I 65 E. 1.3.1 und 134 II 244 E. 2.1; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 mit weiteren Hinweisen), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3; 145 IV 154 E. 1.1; je mit Hinweisen),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,

dass das kantonale Gericht in Würdigung der Aktenlage und der Parteivorbringen einlässlich begründet zur Auffassung gelangte, die IV-Stelle des Kantons Zürich habe in ihrer Verfügung vom 16. Dezember 2020 einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Kostenübernahme für medizinische Massnahmen bezüglich des Geburtsgebrechens gemäss Ziffer 311 des Anhangs zur Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV) für den massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu Recht verneint,

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht über eine letztinstanzlich unzulässige appellatorische Kritik hinausgehen, beschränkt er sich doch im Wesentlichen darauf, die eigene Sicht der Dinge darzulegen, ohne dabei aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Erwägungen auf einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 2 BGG beruhen oder anderweitig bundesrechtswidrig sein sollen,

dass dergestalt die Beschwerde offensichtlich nicht den eingangs aufgezeigten Begründungsanforderungen zu genügen vermag,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Oktober 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Die Gerichtsschreiberin: Kopp Käch