Appeal Dismissed for Lack of Current Protective Interest in Public Employment Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute concerning public employment law, specifically regarding the process prerequisites for a legal remedy submitted to the Swiss Federal Tribunal. The complainant challenged a decision made by the Administrative Court of the Canton of Solothurn, arguing about the implications of certain service instructions. The tribunal evaluated whether the complainant maintained a legally protected interest sufficient to warrant a review of the appealed decision, particularly noting that the complainant had not suffered a reduction in salary and had become eligible for a pension, thus questioning the relevance of the complaint at the time of judgment. Ultimately, the tribunal decided not to entertain the appeal and imposed costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 83 lit. g BGG, Art. 115 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Current Protective Interest in Public Employment Case: The complainant challenged a decision made by the Administrative Court of the Canton of Solothurn, arguing about the implications of certain service instructions. The tribunal evaluated whether the complainant maintained a legally protected interest sufficient to warrant a review of the appealed decision, particularly noting that the complainant had not suffered a reduction in salary and had become eligible for a pension, thus questioning the relevance of the complaint at the time of judgment. Ultimately, the tribunal decided not to entertain the appeal and imposed costs on the complainant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because the requirements for entry were not met.
The court costs were imposed on the appellant because the appeal was not admitted.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_514/2018
Urteil vom 10. August 2018
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Boris Banga,
Beschwerdeführerin,
gegen
Einwohnergemeinde Günsberg,
Solothurnstrasse 3, 4524 Günsberg,
vertreten durch Rechtsanwalt Beat Muralt,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Öffentliches Personalrecht (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn
vom 20. Juni 2018 (VWBES.2017.480).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 19. Juli 2018 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 20. Juni 2018,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass wenn die Zulässigkeit eines Rechtsmittels zweifelhaft ist, die der Beschwerde führenden Person obliegende Begründungspflicht gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG auch die Eintretensvoraussetzungen beschlägt ( BGE 134 II 45 E. 2.2.3 S. 48),
dass sowohl Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als auch subsidiäre Verfassungsbeschwerde geführt wird,
dass vor Vorinstanz allein Dienstanweisungen im Streit standen,
dass diese Streitigkeit nicht vermögensrechtlicher Natur ist,
dass sie ebenso wenig die Gleichstellung der Geschlechter zum Gegenstand hat,
dass somit gegen den angefochtenen Entscheid allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen stehen kann (e contrario Art. 83 lit. g BGG ),
dass zur Verfassungsbeschwerde nur berechtigt ist, wer u.a. ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat ( Art. 115 lit. b BGG ),
dass das schutzwürdige Interesse nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, sondern auch noch im Zeitpunkt der Urteilsfällung aktuell und praktisch sein muss,
dass es daran fehlt, wenn der angefochtene Akt im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Urteils keine Rechtswirkungen mehr entfaltet (vgl. BGE 137 I 23 E. 1.3.1 S. 24 f. mit Hinweisen),
dass die Beschwerdeführerin zu diesem Thema nichts vorbringt, obwohl bereits das kantonale Gericht von einem Fehlen eines schutzwürdigen Interesses ausging, da sie trotz der Dienstanweisungen keine Lohneinbusse erlitten habe und mittlerweile AHV-rentenberechtigt sei,
dass sie insbesondere nicht geltend macht, zwar AHV-rentenbrechtigt zu sein, aber dennoch nach wie vor im Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdegegnerin zu stehen,
dass dergestalt auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn und dem Regierungsrat des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 10. August 2018
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel