Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_51/2009 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Due to Failure to Meet Formal Requirements for Stating Claims

Geschäftsnummer 8C_51/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against a decision made by the administrative court of a Swiss canton regarding an accident insurance matter. The individual filed the complaint in January 2009 concerning the court's ruling from December 2008. However, the individual failed to meet the necessary legal requirements for filing a complaint, as the submission did not sufficiently address the reasoning of the previous decision or indicate how it allegedly violated the law. As a result, the court determined that the appeal was invalid and chose not to proceed with it. Additionally, it decided not to impose court costs on the individual but rejected the request for free legal representation due to the meritless nature of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 und 3 BGG; Inadmissibility of Appeal Due to Failure to Meet Formal Requirements for Stating Claims: The individual filed the complaint in January 2009 concerning the court's ruling from December 2008. However, the individual failed to meet the necessary legal requirements for filing a complaint, as the submission did not sufficiently address the reasoning of the previous decision or indicate how it allegedly violated the law. As a result, the court determined that the appeal was invalid and chose not to proceed with it. Additionally, it decided not to impose court costs on the individual but rejected the request for free legal representation due to the meritless nature of the appeal.

Schlagwörter

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Unfallversicherung unentgeltliche Rechtspflege Verletzung der Begründungspflicht Formerfordernisse Beschwerdelegitimation Unterlassung der Nothilfe versicherungsmässige Voraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible because it did not meet the formal requirements for appeals.

Art. 64 Abs. 1 und 3 BGG

Used to dismiss the request for free legal assistance due to the hopelessness of the federal court proceedings.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Justified the decision not to levy court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_51/2009

Urteil vom 27. Februar 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

C.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

AXA Versicherungen AG, General Guisan-Strasse 40, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug

vom 18. Dezember 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. Januar 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, vom 18. Dezember 2008,

in die Mitteilungen des Bundesgerichts an C.________ vom 16. und 27. Januar 2009, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden und die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen; vgl. nunmehr auch BGE 134 II 244 mit weiteren Hinweisen),

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sich die Beschwerdeführerin nicht in hinreichender Weise mit den entscheidenden Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt, obwohl das Bundesgericht die Beschwerdeführerin in der Mitteilung vom 16. Januar 2009 auf die Formerfordernisse von Beschwerden noch ausdrücklich hingewiesen hatte,

dass deshalb auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten wird,

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), weshalb sich das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,

dass hingegen das Begehren um unentgeltliche Verbeiständung infolge Aussichtslosigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. Februar 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz