Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_507/2019 KI-generiert

Repayment of Unlawfully Received Social Assistance and Substantiation of Constitutional Grievances

Geschäftsnummer 8C_507/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against the decision of the Administrative Court of the Canton of Zurich regarding a demand for the repayment of Fr. 119,801.50 in social assistance funds and a corresponding reduction in their monthly economic aid by 30% for an initial six-month period. The demand for repayment was made by the city authorities, who argued that the aid had been improperly received. The individual challenged the decision, criticizing the court's stance that a criminal proceeding does not need to precede the issuance of a repayment order in cases of improperly obtained assistance. The complaint was to be reviewed under constitutional law, as the decision was based on cantonal law, but the appellant failed to demonstrate specifically and clearly any violation of constitutional rights, leading to the dismissal of the complaint in a simplified procedure without court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Repayment of Unlawfully Received Social Assistance and Substantiation of Constitutional Grievances: 119,801.50 in social assistance funds and a corresponding reduction in their monthly economic aid by 30% for an initial six-month period. The demand for repayment was made by the city authorities, who argued that the aid had been improperly received. The individual challenged the decision, criticizing the court's stance that a criminal proceeding does not need to precede the issuance of a repayment order in cases of improperly obtained assistance. The complaint was to be reviewed under constitutional law, as the decision was based on cantonal law, but the appellant failed to demonstrate specifically and clearly any violation of constitutional rights, leading to the dismissal of the complaint in a simplified procedure without court costs.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) missbräuchlicher Bezug von Leistungen der Sozialhilfe Kürzung der Sozialhilfe Fürsorgegemeinde verfassungsrechtliche Rügen Rückzahlung des Darlehens wirtschaftliche Rechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 106 Abs. 2 BGG
95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not admitted to the simplified procedure due to a formal defect in the statement of grounds.
Art. 66 Abs. 1 Satz
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to waive the collection of court costs in this specific case.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to the simplified procedure due to a formal defect in the statement of grounds.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_507/2019

Urteil vom 21. August 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Dietikon, vertreten durch die Sozialbehörde, Neumattstrasse 7, 8953 Dietikon,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. Mai 2019 (VB.2018.00764).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. August 2019 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. Mai 2019,

in Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid die Rückerstattungsforderung der Stadt Dietikon über den Betrag von Fr. 119'801.50 und die damit einhergehende Kürzung des monatlichen Grundbedarfs auf wirtschaftliche Hilfe um 30 % mit der Präzisierung bestätigte, dass die Kürzung vorläufig auf sechs Monate zu befristen sei,

dass dabei kantonales Recht zur Anwendung gelangte,

dass ein auf kantonalem Recht beruhender Entscheid vor Bundesgericht weitgehend bloss wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wobei hierfür eine qualifizierte Rügepflicht besteht, d.h. konkret und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen; die Verletzung blossen kantonalen Rechts bildet keinen selbstständigen Beschwerdegrund (Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 41 ; 138 I 225 E. 3.1 und 3.2 S. 227 f.; 137 V 57 E. 1.3 S. 60 f. ; 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68, je mit Hinweisen),

dass der Beschwerdeführer nichts Derartiges vorbringt,

dass insbesondere soweit er die verwaltungsgerichtliche Praxis kritisiert, wonach im Rückerstattungsverfahren von unrechtmässig bezogener wirtschaftlicher Hilfe ein allfälliges Strafverfahren nicht abgewartet werden muss, bevor eine Rückerstattungsverfügung erlassen werden kann, er nicht darlegt, inwiefern diese gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll,

dass auch soweit er die von der Vorinstanz zur Frage des unrechtmässigen Leistungsbezugs vorgenommene Beweiswürdigung als einseitig ausgefallen rügt, er nicht darlegt, inwiefern diese in concreto fernab jeglicher sachlicher Überlegung, sprich willkürlich, erfolgt sein soll,

dass es überdies nicht ausreicht, bereits vor Vorinstanz Vorgetragenes zu wiederholen, ohne auf das dazu bereits Erwogene einzugehen und aufzuzeigen, inwiefern der kantonale Entscheid konkret gegen von der Verfassung geschützte Rechte verstossen soll,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und dem Bezirksrat Dietikon schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. August 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel