Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_502/2020 KI-generiert

Claimant Fails to Meet Procedural Requirements for Appeal Regarding Invalidity Benefit Reversal

Geschäftsnummer 8C_502/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute over a decision by the disability insurance office of the Canton of Zurich to retrospectively annul a benefits award issued in 2015, effective from April 2019. The appellant contested this decision, arguing that the original award was annulled due to a significant oversight by the insurance office, and thus, the ongoing disbursement of benefits should not have been stopped. However, the complaint failed to directly address these key points of the prior decision and instead raised unrelated issues, such as the failure of an asylum organization to provide social insurance contributions since 2009. Consequently, the Swiss Federal Tribunal did not consider the appeal due to this lack of adequate reasoning in the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant Fails to Meet Procedural Requirements for Appeal Regarding Invalidity Benefit Reversal: The appellant contested this decision, arguing that the original award was annulled due to a significant oversight by the insurance office, and thus, the ongoing disbursement of benefits should not have been stopped. However, the complaint failed to directly address these key points of the prior decision and instead raised unrelated issues, such as the failure of an asylum organization to provide social insurance contributions since 2009. Consequently, the Swiss Federal Tribunal did not consider the appeal due to this lack of adequate reasoning in the complaint.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung Auszahlung der Versicherungsleistung grobe Fahrlässigkeit Prozessvoraussetzung Ergänzungsleistung Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The Tribunal decided not to enter into the appeal in the simplified procedure due to manifest shortcomings in the reasoning.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal waived the collection of court costs as an exceptional measure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_502/2020

Urteil vom 25. September 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. Juni 2020 (IV.2019.00341).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 20. August 2020 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. Juni 2020,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 24. August 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44-48 BGG am 14. September 2020 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe erfolgt ist,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid dargelegt hat, weshalb die leistungszusprechende Verfügung vom 28. September 2015 von der IV-Stelle mit Verfügung vom 17. April 2019 wiedererwägungsweise per Ende April 2019 aufgehoben werden durfte,

dass sie dabei den Einwand des Beschwerdeführers aufgriff, wonach die qualifizierte Fehlerhaftigkeit der ursprünglichen Verfügung in einer groben Unaufmerksamkeit der IV-Stelle begründet liege, dem zustimmte und ihm erklärte, weshalb sich damit keine Weiterausrichtung der (von Beginn an zu Unrecht ausgerichteten) Hilflosenentschädigungen begründen liesse,

dass der Beschwerdeführer darauf nicht eingeht, statt dessen ausserhalb davon Liegendes zu thematisierten versucht, indem er u.a. moniert, die Asylorganisation hätte für ihn und seine Familie seit November 2009 Sozialversicherungsbeiträge verabgaben müssen,

dass dieser Begründungsmangel offensichtlich ist,

dass deshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. September 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel