Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_501/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements in Invalidity Insurance Matter

Geschäftsnummer 8C_501/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual (the petitioner) who filed a complaint against a decision by the Insurance Court of the Canton of Aargau, regarding a matter involving the Disability Insurance Office of the Aargau canton. The petitioner's complaint, dated August 20, 2020, opposed a decision from July 14, 2020, which did not entertain their arguments against a ruling issued by the Disability Insurance Office on February 6, 2020. The Federal Tribunal informed the petitioner on August 24, 2020, about the formal requirements necessary for a complaint, emphasizing the need for clear and relevant requests and explanations. However, since the petitioner failed to submit further pertinent documentation and did not adequately address the legal points raised by the previous court decision within the required time frame, their complaint was considered improperly justified and was ultimately dismissed without costs by the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements in Invalidity Insurance Matter: The petitioner's complaint, dated August 20, 2020, opposed a decision from July 14, 2020, which did not entertain their arguments against a ruling issued by the Disability Insurance Office on February 6, 2020. The Federal Tribunal informed the petitioner on August 24, 2020, about the formal requirements necessary for a complaint, emphasizing the need for clear and relevant requests and explanations. However, since the petitioner failed to submit further pertinent documentation and did not adequately address the legal points raised by the previous court decision within the required time frame, their complaint was considered improperly justified and was ultimately dismissed without costs by the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung vereinfachtes Verfahren Formerfordernisse Normenkontrolle versicherungsmässige Voraussetzung Nichtigkeitsverfahren und Verzicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify the non-entry into the merits of the appeal (non-admission in simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule on the waiver of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_501/2020

Urteil vom 16. September 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau,

Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 14. Juli 2020 (VBE.2020.119).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 20. August 2020 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. Juli 2020,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 24. August 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44-48 BGG am 14. September 2020 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe erfolgt ist,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid dargelegt hat, weshalb das vom Beschwerdeführer gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 6. Februar 2020 Vorgetragene nicht zu hören ist,

dass der Beschwerdeführer darauf nicht eingeht, statt dessen ausserhalb davon Liegendes zu thematisieren versucht,

dass die Beschwerde dergestalt offensichtlich nicht sachbezogen begründet ist,

dass deshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der BVG-Sammelstiftung Swiss Life, Zürich, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. September 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel