Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_498/2022 KI-generiert

Appellant's Appeal on Mootness of Refusal of Justice Rejected for Insufficient Justification

Geschäftsnummer 8C_498/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against the Cantonal Unemployment Insurance Fund of Appenzell Ausserrhoden, pertaining to unemployment insurance and procedural prerequisites. The initial complaint, submitted on February 16, 2022, was regarding alleged denial of justice, which became moot when the compensation office issued statements for the disputed period (April 24, 2021, to May 31, 2021) on March 4, 2022. Consequently, the cantonal court decided to dismiss the complaint as it was no longer relevant. However, the appellant ignored this resolution and broadly demanded a judgment on the matter from the cantonal court, failing to address the specific grounds of the court’s previous decision, thus not meeting the minimal requirements for a valid appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appellant's Appeal on Mootness of Refusal of Justice Rejected for Insufficient Justification: The initial complaint, submitted on February 16, 2022, was regarding alleged denial of justice, which became moot when the compensation office issued statements for the disputed period (April 24, 2021, to May 31, 2021) on March 4, 2022. Consequently, the cantonal court decided to dismiss the complaint as it was no longer relevant. However, the appellant ignored this resolution and broadly demanded a judgment on the matter from the cantonal court, failing to address the specific grounds of the court’s previous decision, thus not meeting the minimal requirements for a valid appeal.

Schlagwörter

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Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung) materielle Begründetheit Einrede der Verfassungswidrigkeit Begründung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Streitgegenstand Urteilsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to failure to meet the minimum requirements for substantiation, leading to a decision of non-admission in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided to waive the collection of court fees as an exception.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_498/2022

Urteil vom 23. September 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonale Arbeitslosenkasse Appenzell Ausserrhoden, Obstmarkt 1, 9102 Herisau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 18. Juli 2022 (ERV 22 10).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 27. August 2022 (Poststempel) gegen die gemäss postamtlicher Bescheinigung am 28. Juli 2022 zugestellte Verfügung des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 18. Juli 2022,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 31. August 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass innert der 30-tägigen, gemäss Art. 44 - 48 BGG am 14. September 2022 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe erfolgt ist,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis der angefochtenen Verfügung massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1; 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, konkret auf die vorinstanzliche Begründung einzugehen,

dass das kantonale Gericht die am 16. Februar 2022 gegen die kantonale Arbeitslosenkasse erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt abgeschrieben hat,

dass es dazu ausführte, Anfechtungsgegenstand einer Rechtsverweigerungsbeschwerde könne allein die Rechtsverweigerung sein; auf den materiellen Sachverhalt betreffende Ausführungen könne deshalb in diesem Verfahren nicht eingetreten werden; nachdem die Ausgleichskasse zwischenzeitlich am 4. März 2022 für den strittigen Zeitraum (24. April 2021 bis 31. Mai 2021) Abrechnungen erstellt habe, sei die Rechtsverweigerungsbeschwerde gegenstandslos geworden und könne daher von der Geschäftskontrolle abgeschrieben werden,

dass der Beschwerdeführer darauf nicht eingeht, statt dessen pauschal ein Urteil des kantonalen Gerichts in der Sache fordert,

dass damit den eingangs dargelegten minimalen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt wird,

dass dies zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. September 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel