Appeal Inadmissibility Regarding Withdrawn Invalidity Performance Application
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertTwo individuals, represented by an attorney, challenged a decision by the Social Insurance Office of Schaffhausen regarding an invalidity insurance claim initially submitted by their now-deceased mother. They had withdrawn the claim during preliminary proceedings, but the Social Insurance Office issued an intermediary decision on April 30, 2021, declaring the withdrawal invalid. The appellate court upheld the intermediary decision by the Social Insurance Office, leading the individuals to file a complaint with the Swiss Federal Tribunal, seeking a review of the July 1, 2022 decision by the Cantonal Court of Schaffhausen. The complaint considered the processes and requirements for challenging the intermediary decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 57a IVG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG; Appeal Inadmissibility Regarding Withdrawn Invalidity Performance Application: They had withdrawn the claim during preliminary proceedings, but the Social Insurance Office issued an intermediary decision on April 30, 2021, declaring the withdrawal invalid. The appellate court upheld the intermediary decision by the Social Insurance Office, leading the individuals to file a complaint with the Swiss Federal Tribunal, seeking a review of the July 1, 2022 decision by the Cantonal Court of Schaffhausen. The complaint considered the processes and requirements for challenging the intermediary decision.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare non-entry into the merits (Nichteintreten) under the simplified procedure.
Used to determine the allocation of court costs.
Mentioned as a threshold criterion for attacking the interlocutory decision, which the court found not met.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_497/2022
Urteil vom 16. September 2022
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
2. B.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Tanner,
Beschwerdeführerinnen,
gegen
IV-Stelle Schaffhausen,
Oberstadt 9, 8200 Schaffhausen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 1. Juli 2022 (63/2021/21).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 30. August 2022 gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 1. Juli 2022,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerinnen im Rahmen des Vorbescheidverfahrens das von der inzwischen verstorbenen Mutter eingereichte Leistungsbegehren zurückzogen,
dass die IV-Stelle den Rückzug mit (ausdrücklich als solche bezeichnete) Zwischenverfügung vom 30. April 2021 für unzulässig erklärte,
dass das kantonale Gericht die Zwischenverfügung der IV-Stelle auf Beschwerde hin mit dem hier angefochtenen Entscheid für rechtens erklärte,
dass die Qualifikation des angefochtenen Gerichtsentscheids der Rechtsnatur des Anfechtungsobjekts im kantonalen Prozess folgt ( BGE 138 V 271 E. 2.1),
dass somit der kantonale Gerichtsentscheid vor Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann (vgl. BGE 140 V 282 E. 2; 138 V 106 E. 1.1; 136 V 131 E. 1.1.2),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (vgl. BGE 137 III 522 E. 1.3 mit Hinweisen) ausser Frage steht,
dass mit der Gutheissung der Beschwerde ein sofortiger Endentscheid in dem Sinne einherginge, als das Leistungsgesuch durch die bereits erfolgte Rückzugserklärung gegenstandslos geworden wäre,
dass damit (allein) das Fortführen des Vorbescheidverfahrens nach Art. 57a IVG bis zum Vorliegen der Endverfügung eingespart würde,
dass dergestalt augenscheinlich kein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG eingespart würde (vgl. statt vieler: BGE 139 V 99 E. 2.4 oder SVR 2011 IV Nr. 57 [Urteil 8C_958/2010 vom 25. Februar 2011] E. 3.3.2.2),
dass Derartiges auch nicht behauptet wird (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3; je mit Hinweisen),
dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,
dass daran im Übrigen das Eintreten der Vorinstanz auf das bei ihr anhängig gewesene Verfahren (in Anwendung kantonalen Rechts; vgl. Art. 61 Ingress ATSG) nichts zu ändern vermag,
dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss den Beschwerdeführerinnen zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden den Beschwerdeführerinnen auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der Stiftung C.________, schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 16. September 2022
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel