Appeal Against Order for Medical Assessment in Disability Insurance Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal concerning a decision made by the Cantonal Court of Lucerne regarding disability insurance. The complaint, filed against the administrative body in charge, challenges an interim decision related to the arrangement of a consultative examination and raises issues of impartiality regarding experts involved. The appellant claims bias without specifying a formal reason but asserts system-wide bias based on data from a specific institute. The tribunal concluded that, based on existing jurisprudence, the appeal does not provide sufficient grounds for further review at this stage and determined that the complaint would not be accepted.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 92 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Order for Medical Assessment in Disability Insurance Upheld: The complaint, filed against the administrative body in charge, challenges an interim decision related to the arrangement of a consultative examination and raises issues of impartiality regarding experts involved. The appellant claims bias without specifying a formal reason but asserts system-wide bias based on data from a specific institute. The tribunal concluded that, based on existing jurisprudence, the appeal does not provide sufficient grounds for further review at this stage and determined that the complaint would not be accepted.
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KI-generiertUsed to rule not to enter upon the appeal in the simplified procedure because the appeal was lodged against an interlocutory decision not fitting the exceptions.
Used to rule that the appellant must bear the court costs.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_497/2016
Urteil vom 5. Oktober 2016
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Luzern,
Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Luzern
vom 4. Juli 2016.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 2. August 2016 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 4. Juli 2016,
in Erwägung,
dass sich die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG richtet ( BGE 138 V 271 E. 2.1 S. 277),
dass in diesem Rahmen ein Entscheid betreffend Fragen der Anordnung einer Administrativbegutachtung - auch mit Blick auf die Verfahrensgarantien nach BV und EMRK ( BGE 138 V 271 E. 3.1 S. 278 mit Hinweisen) - grundsätzlich nur an das Bundesgericht weitergezogen werden kann, sofern der angefochtene Entscheid den Ausstand einer sachverständigen Person im konkreten Fall betrifft (vgl. Art. 92 Abs. 1 BGG ; BGE 138 V 271 E. 4 S. 280),
dass hinsichtlich anderer Aspekte das Bundesgericht die Bundesrechtskonformität der Gutachtensanordnung gegebenenfalls zusammen mit dem Endentscheid prüft ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler: Urteil 8C_368/2016 vom 7. Juni 2016 mit Hinweisen),
dass dies dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bekannt ist (dazu siehe etwa Urteile 9C_204/2016 vom 29. April 2016 oder 9C_927/2016 vom 18. Dezember 2015),
dass er das Bundesgericht anruft, ohne einen formellen Ausstandsgrund zu nennen,
dass er vielmehr einzig die Voreingenommenheit der Gutachterstelle als solcher behauptet, was angesichts der eingangs dargelegten Rechtsprechung ( BGE 138 V 271 E. 4 S. 280; siehe auch BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 277) unzulässig ist,
dass abgesehen davon die angerufenen Daten eines einzelnen Instituts ohne Vergleichsdaten ohnehin nicht relevant sind und darüber hinaus so oder anders keine Rückschlüsse auf die einzelnen Experten erlauben, insoweit im Vornherein auch nicht geeignet wären, eine systematische Voreingenommenheit eines Experten (verlässlich) zu belegen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 5. Oktober 2016
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel