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8C_495/2023 KI-generiert

Accident-insurance claim for COVID-19 illness: denial upheld for lack of specific exposure risk under Article 9(1) UVG, appeal inadmissible for deficient reasoning.

Geschäftsnummer 8C_495/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Court (Bundesgericht) dismissed the insured’s appeal, entering no decision on the merits, and ordered no court costs. The lower court’s ruling, which upheld the accident insurer’s denial of benefits for a claimed COVID-19 illness, therefore remains in force. The insured challenged the insurer’s decision of 13 December 2022 and the cantonal court’s judgment of 9 June 2023, but the Federal Court found the appeal inadmissible because the insured failed to adequately demonstrate, as required by Article 42 BGG, how the lower court’s multiple independent grounds for rejecting the claim violated federal law; notably, the insured did not engage with the lower court’s reasoning on the missing requirement of a specific exposure risk as a condition for entitlement under Article 9(1) UVG.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 9 Abs. 1 UVG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Accident-insurance claim for COVID-19 illness: denial upheld for lack of specific exposure risk under Article 9(1) UVG, appeal inadmissible for deficient reasoning: The lower court’s ruling, which upheld the accident insurer’s denial of benefits for a claimed COVID-19 illness, therefore remains in force. The insured challenged the insurer’s decision of 13 December 2022 and the cantonal court’s judgment of 9 June 2023, but the Federal Court found the appeal inadmissible because the insured failed to adequately demonstrate, as required by Article 42 BGG, how the lower court’s multiple independent grounds for rejecting the claim violated federal law; notably, the insured did not engage with the lower court’s reasoning on the missing requirement of a specific exposure risk as a condition for entitlement under Article 9(1) UVG.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Unfallversicherungsdeckung Prozessvoraussetzung Subrogation des Versicherers Verzicht auf Versicherungsleistungen begründeter Entscheid Forderungseingabe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in simplified proceedings due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied exceptionally to waive court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_495/2023

Urteil vom 29. August 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Solida Versicherungen AG,

Saumackerstrasse 35, 8048 Zürich,

vertreten durch Rechtsanwalt Martin Bürkle und/oder Rechtsanwalt Nicola Orlando,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 9. Juni 2023 (5V 23 35).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), zudem (abweichend von Art. 97 Abs. 1 BGG ) jede unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, wenn sie sich gegen einen Entscheid über die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung richtet ( Art. 97 Abs. 2 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1). Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbstständigen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreits besiegeln, hat die beschwerdeführende Partei darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt ( BGE 142 III 364 E. 2.4 mit Hinweisen).

2. Die Vorinstanz legte im Urteil vom 9. Juni 2023 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten dar, weshalb der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 13. Dezember 2022, worin ein Leistungsanspruch wegen der geltend gemachten Covid-19-Erkrankung verneint wurde, rechtens ist.

3. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht hinreichend auf, inwieweit die mit mehreren selbstständigen Begründungen untermauerte Leistungsablehnung gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e, Art. 97 Abs. 2 BGG ) gesetzt haben soll. Insbesondere fehlt es an einer näheren Auseinandersetzung mit den einlässlichen vorinstanzlichen Ausführungen bezüglich des (vorliegend fehlenden) Erfordernisses eines spezifischen Expositionsrisikos als Anspruchsvoraussetzung nach Art. 9 Abs. 1 UVG .

4. Da dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, führt dies zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

5. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. August 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel