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8C_493/2024 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Procedural Non-Compliance in Invalidity Insurance Case

Geschäftsnummer 8C_493/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant appealed against a decision by the insurance court of the canton of St. Gallen, which confirmed the non-admission of his reapplication for disability benefits, supported by his treating psychiatrist. The initial request was rejected by the Cantonal Office for Insurance on November 27, 2023, and the rejection was upheld by the canton court on July 4, 2024. The complainant failed to demonstrate that the factual findings were evidently incorrect or violated federal law, as required by Article 97, Section 1 of the Federal Law on the Federal Supreme Court. The complainant also failed to show how the findings were arbitrary or violated any other legal provision. Further, requesting the consideration of medical reports submitted after the initial decision was insufficient to challenge the court's ruling. Consequently, the Swiss Federal Tribunal did not admit the complaint, as it lacked the necessary grounds of appeal according to the simplified procedure under Article 108, Section 1(b) of the Federal Law.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 lit. a-e BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Procedural Non-Compliance in Invalidity Insurance Case: Gallen, which confirmed the non-admission of his reapplication for disability benefits, supported by his treating psychiatrist. The initial request was rejected by the Cantonal Office for Insurance on November 27, 2023, and the rejection was upheld by the canton court on July 4, 2024. The complainant failed to demonstrate that the factual findings were evidently incorrect or violated federal law, as required by Article 97, Section 1 of the Federal Law on the Federal Supreme Court. The complainant also failed to show how the findings were arbitrary or violated any other legal provision. Further, requesting the consideration of medical reports submitted after the initial decision was insufficient to challenge the court's ruling. Consequently, the Swiss Federal Tribunal did not admit the complaint, as it lacked the necessary grounds of appeal according to the simplified procedure under Article 108, Section 1(b) of the Federal Law.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzungen) Invalidenversicherung Prozessvoraussetzung vereinfachtes Verfahren neues rechtliches Vorbringen Versicherungsleistung Urteile zur Prüfung der Gültigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed by not entering into the merits (Nichteintreten) based on this procedural provision due to evident deficiency in the grounds.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs in this instance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_493/2024

Urteil vom 16. September 2024

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzungen),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 4. Juli 2024 (IV 2023/253).

Erwägungen:

1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).

2. Das kantonale Gericht bestätigte mit Entscheid vom 4. Juli 2024 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten das Nichteintreten der Beschwerdegegnerin auf die vom behandelnden Psychiater am 20. Juni 2023 unterstützte Neuanmeldung des Beschwerdeführers zum Leistungsbezug (Verfügung vom 27. November 2023).

3. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwieweit die von der Vorinstanz getroffenen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG ) - mithin willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) - oder sonstwie bundesrechtswidrig sein sollen. Ebenso wenig tut er dar, weshalb die darauf beruhenden Erwägungen gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG ) gesetzt haben könnten. Allein um die Berücksichtigung von erst nach dem Erlass der seitens der Beschwerdegegnerin erlassenen Nichteintretensverfügung eingereichten Arztberichten zu ersuchen, reicht nicht aus (dazu siehe E. 2.3 des angefochtenen Entscheids).

4. Da dieser Begründungsmangel offensichtlich ist, führt dies zu einem Nichteintreten auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

5. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Damit wird das mit der Beschwerderhebung gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. September 2024

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel