Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_491/2022 KI-generiert

Municipality v. Administrative Court Provisional Social Assistance Order Appeal

Geschäftsnummer 8C_491/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute over social assistance in Switzerland, where a municipality challenged a decision by the Zurich administrative court. The court had ordered the municipality to provide financial support to an individual without considering a cohabitation allowance as part of interim relief from May 31, 2022. The municipality appealed this interim order to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the order imposed an irreversible legal disadvantage. However, the appeal was not filed within the specified legal timeframe, and the municipality failed to demonstrate the specific legal criteria required for the appeal to be considered, leading to the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Municipality v. Administrative Court Provisional Social Assistance Order Appeal: The court had ordered the municipality to provide financial support to an individual without considering a cohabitation allowance as part of interim relief from May 31, 2022. The municipality appealed this interim order to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the order imposed an irreversible legal disadvantage. However, the appeal was not filed within the specified legal timeframe, and the municipality failed to demonstrate the specific legal criteria required for the appeal to be considered, leading to the dismissal of the appeal.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Fürsorgegemeinde Vorläufige Maßnahmen gesetzliche Fristen Zwischenentscheid Aussetzungsfrist Einstellung der Sozialhilfe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was rejected under the simplified procedure due to failure to meet procedural requirements.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Imposes the court costs on the appellant due to the non-entry into the merits.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited in the reasoning regarding the admissibility requirement for appealing an interlocutory decision, which ultimately led to the non-entry into the merits.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_491/2022

Urteil vom 5. September 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

Gemeinde Volketswil,

vertreten durch die Sozialbehörde Volketswil, Zentralstrasse 21, 8604 Volketswil,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Hobi,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Juni 2022 (VB.2022.00333).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 24. August 2022 gegen die gemäss postamtlicher Bescheinigung am 23. Juni 2021 der Gemeinde Volketswil übergebene Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Juni 2022,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin in der angefochtenen Verfügung angewiesen wird, dem Beschwerdegegner im Sinn einer vorsorglichen Massnahme im Prozess VB.2022.00333 ab 31. Mai 2022 wirtschaftliche Hilfe ohne Anrechnung eines Konkubinatsbeitrags zu leisten,

dass gegen einen solchen Zwischenentscheid vor Bundesgericht selbstständig nur Beschwerde geführt werden kann, wenn damit für die Beschwerde führende Partei ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG einhergeht ( BGE 144 III 475 E. 1.2; siehe auch Urteil 4a_622/2021 vom 10. Januar 2022 E. 2.3),

dass es sich dabei um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln muss ( BGE 144 III 475 E. 1.2; 140 V 321 E. 3.6 1; 133 IV 139 E. 4; je mit Hinweisen), der auch durch einen für die Beschwerde führende Person günstigen Endentscheid nicht behoben werden könnte ( BGE 146 I 62 E. 5.3 mit Hinweis),

dass es in erster Linie an der Beschwerde führenden Partei liegt, das Erfüllen dieser besonderen Eintretensvoraussetzung darzulegen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 144 III 475 E. 1.2; 141 IV 284 E. 2.3; 289 E. 1.3; siehe auch Urteil 8C_27/2021 vom 14. Januar 2021 mit weiteren Hinweisen),

dass Derartiges weder dargetan noch offensichtlich ist,

dass die Beschwerde überdies nicht innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44 - 48 BGG am 25. Juli 2022 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist (kein Fristenstillstand vom 15. Juli bis und mit dem 15. August bei gegen vorsorgliche Massnahmen gerichteten Beschwerden; Art. 46 Abs. 2 lit. a BGG ),

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt und die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, und dem Bezirksrat Uster schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. September 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel