Lawyer's Appeal Against Reduced Legal Fee for Non-Appealable Social Assistance Decision Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by a legal representative regarding a compensation decision related to legal aid for a social assistance recipient. The representative contested the administrative court's ruling that awarded a fixed amount for the legal services provided, seeking either a reassessment of that compensation or a higher amount. The Federal Tribunal examined the procedural correctness and statutory qualifications about the nature of the contested decision, determining that the appeal was inadmissible and that the conditions for legal recourse had not been met. Consequently, the Tribunal decided not to accept the complaint and imposed court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Lawyer's Appeal Against Reduced Legal Fee for Non-Appealable Social Assistance Decision Dismissed: The representative contested the administrative court's ruling that awarded a fixed amount for the legal services provided, seeking either a reassessment of that compensation or a higher amount. The Federal Tribunal examined the procedural correctness and statutory qualifications about the nature of the contested decision, determining that the appeal was inadmissible and that the conditions for legal recourse had not been met. Consequently, the Tribunal decided not to accept the complaint and imposed court costs on the complainant.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by non-admission (Nichteintreten) based on this procedural provision, as the appeal was considered obviously inadmissible.
The cost provision used to impose court fees (Gerichtskosten) on the appellant.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_490/2017
Urteil vom 28. Juli 2017
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiberin Berger Götz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau
vom 15. Juni 2017.
Nach Einsicht
in die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 15. Juni 2017, mit welcher Rechtsanwalt Dr. A.________ im Rahmen der unentgeltlichen Verbeiständung eine Gesamtentschädigung von Fr. 1'000.- für das mit Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 30. Mai 2017 erledigte Beschwerdeverfahren des Sozialhilfeempfängers B.________ zugesprochen wurde,
in die Beschwerde des Dr. A.________ vom 11. Juli 2017, worin die Rückweisung an das kantonale Gericht beantragt wird, damit dieses die Entschädigung neu festlege; eventualiter sei das kantonale Gericht zu verpflichten, ihn für seinen Aufwand als unentgeltlicher Rechtsvertreter im Beschwerdeverfahren des B.________ mit Fr. 3'951.20 zu entschädigen,
in Erwägung,
dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 138 V 318 E. 6 S. 320 mit Hinweis),
dass der Beschwerdeführer als Rechtsvertreter des Sozialhilfeempfängers den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 30. Mai 2017 ebenfalls beim Bundesgericht angefochten hat (Verfahren 8C_489/2017),
dass das Bundesgericht mit heutigem Urteil auf diese Beschwerde im Verfahren 8C_489/2017 nicht eingetreten ist, weil es sich beim dortigen Anfechtungsobjekt, dem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 30. Mai 2017, um einen Zwischenentscheid handelt und die Voraussetzungen des Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht erfüllt sind,
dass die vorliegend angefochtene Kostenverfügung zwar separat ergangen ist, aber betreffend Qualifikation dennoch dem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 30. Mai 2017 in der Sache folgt, weshalb diese ebenfalls als Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG zu gelten hat ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647),
dass die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG in der Hauptsache nicht erfüllt sind (Verfahren 8C_489/2017), weshalb das Bundesgericht zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch in Bezug auf den Kostenentscheid nicht angerufen werden kann (vgl. Urteil 8C_797/2016 vom 5. Dezember 2016; vgl. im Übrigen auch SVR 2017 UV Nr. 2 S. 6, 8C_378/2016),
dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch Nichteintreten erledigt wird,
dass der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 66 Abs. 1 BGG in reduziertem Umfang kostenpflichtig wird,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 28. Juli 2017
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz