Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_480/2008 KI-generiert

Dismissal of Invalidity Insurance Appeal for Insufficient Reasoning

Geschäftsnummer 8C_480/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns a complaint filed by an individual against a decision made by the administrative court of a canton regarding disability insurance. The individual appealed the ruling from the administrative court, but the Swiss Federal Tribunal found that the complaint did not sufficiently meet the legal requirements for a valid appeal, particularly regarding the justification of claims and the substantiation of any alleged factual errors. Additionally, a subsequent submission made after the appeal deadline was deemed inadmissible, leading to the tribunal's conclusion that there were no grounds to accept the complaint. No court fees were imposed due to the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Dismissal of Invalidity Insurance Appeal for Insufficient Reasoning: The individual appealed the ruling from the administrative court, but the Swiss Federal Tribunal found that the complaint did not sufficiently meet the legal requirements for a valid appeal, particularly regarding the justification of claims and the substantiation of any alleged factual errors. Additionally, a subsequent submission made after the appeal deadline was deemed inadmissible, leading to the tribunal's conclusion that there were no grounds to accept the complaint. No court fees were imposed due to the dismissal of the appeal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung administrative Entlassung begründeter Entscheid Prozessvoraussetzung Subrogation des Versicherers Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

This provision was used to rule that the appeal could not be entertained (non-entree en matière) because the appeal was invalid.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

This provision was applied to waive the imposition of court costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_480/2008

Urteil vom 18. Juli 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

H.________, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 6. Mai 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 12. Juni 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 6. Mai 2008 und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung,

in die nachträgliche Eingabe des H.________ vom 24. Juni 2008 (Poststempel) nebst Beilagen,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),

dass die Beschwerde vom 12. Juni 2008 den vorerwähnten Anforderungen jedenfalls bezüglich einer hinreichenden Begründung nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,

dass hieran auch die nachträgliche Eingabe vom 24. Juni 2008 nebst Beilagen nichts ändert, die nach Ablauf der Rechtsmittelfrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) eingereicht worden ist,

dass von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos erweist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Juli 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz