Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_478/2017 KI-generiert

Challenge to Retroactive Disability Insurance Third-Party Payment Admissibility

Geschäftsnummer 8C_478/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case concerns an appeal regarding a decision made by a cantonal administrative court relating to disability insurance benefits. The appeal was filed by an individual against the local social services and the disability insurance authority, following the authority's decision to disburse funds that had been retroactively awarded due to previous advances made by social services. The individual raised concerns about their financial difficulties and alleged shortcomings on the part of social services, but did not adequately demonstrate how these claims affected the legality of the payment in question. Consequently, the court found the appeal insufficiently substantiated and decided not to proceed with it, also denying the request for free legal aid.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 22 Abs. 2 ATSG, Art. 85bis IVV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Challenge to Retroactive Disability Insurance Third-Party Payment Admissibility: The appeal was filed by an individual against the local social services and the disability insurance authority, following the authority's decision to disburse funds that had been retroactively awarded due to previous advances made by social services. The individual raised concerns about their financial difficulties and alleged shortcomings on the part of social services, but did not adequately demonstrate how these claims affected the legality of the payment in question. Consequently, the court found the appeal insufficiently substantiated and decided not to proceed with it, also denying the request for free legal aid.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzungen) rückwirkende Invalidenrente Fremdversicherung Abschlagszahlungen Versicherungsleistung der Sozialversicherung öffentlich-rechtliche Leistung sozialversicherungsrechtliches Klageverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not processed (no entry) due to insufficient substantiation, as per the simplified procedure.

Art. 64 BGG

The request for legal aid was rejected because no proceeding on the merits took place.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided to waive the collection of court costs as an exception, given that a proper appeal was not established.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_478/2017

Urteil vom 10. Juli 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern,

Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin,

Gemeinde Spiez,

Soziale Dienste Spiez,

Sonnenfelsstrasse 4, 3700 Spiez.

Gegenstand

Invalidenversicherung

(Prozessvoraussetzungen),

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 1. Juni 2017.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 5. Juli 2017 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 1. Juni 2017,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Begründung sachbezogen sein muss, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),

dass dies eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen erfordert ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass das kantonale Gericht die von der IV-Stelle mit Verfügung vom 27. Januar 2017 angeordnete Drittauszahlung von nachträglich ausgerichteten Rentenbetreffnissen in der Höhe von Fr. 51'633.65 an die Sozialen Dienste Spiez überprüfte und mit der Begründung bestätigte,

- diese entspräche den gesetzlichen Vorgaben gemäss Art. 22 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 85bis IVV , wonach allein entscheidend sei,

- dass die öffentliche Fürsorgestelle im Hinblick auf eine Rente der Invalidenversicherung Vorschussleistungen erbracht habe, und

- dass alsdann diese Rente nachgezahlt worden sei,

- weshalb die vom Beschwerdeführer geltend gemachten finanziellen Schwierigkeiten an der Rechtmässigkeit der Drittauszahlung nichts ändern würden,

dass der Beschwerdeführer darauf nicht näher eingeht, statt dessen die von gesundheitlichen und finanziellen Schwierigkeiten geprägten Geschehnisse vergangener und aktueller Tage (erneut) schildert und den Sozialen Diensten Spiez Versäumnisse vorwirft, ohne indessen zugleich aufzuzeigen, inwiefern dies für die Frage der Rechtmässigkeit der Drittauszahlung von Belang sein bzw. inwiefern der vorinstanzliche Entscheid gegen Recht verstossen soll,

dass damit offenkundig keine hinreichend begründete Beschwerde vorliegt,

dass daher auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde Spiez, Soziale Dienste Spiez, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Juli 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel