Social Assistance Appeal Dismissed for Excessive Verbosity
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision made by the health and social department of a canton regarding social assistance. The individual initially submitted a complaint that was deemed excessively verbose and was returned for improvement with a deadline. However, the resubmitted complaint failed to adequately address the specified shortcomings and largely mirrored the original, prompting the court to rule that the appeal could not proceed due to its inadmissibility. Additionally, a request for free legal representation was denied due to the lack of prospects for success in the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 6 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1-3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Social Assistance Appeal Dismissed for Excessive Verbosity: The individual initially submitted a complaint that was deemed excessively verbose and was returned for improvement with a deadline. However, the resubmitted complaint failed to adequately address the specified shortcomings and largely mirrored the original, prompting the court to rule that the appeal could not proceed due to its inadmissibility. Additionally, a request for free legal representation was denied due to the lack of prospects for success in the case.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not processed because the formal defect (excessive verbosity) pointed out under this article was not remedied.
Used to reject the request for free legal assistance because the appeal was hopeless.
Used to decide not to levy court costs due to the circumstances of the case.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_474/2013
Urteil vom 25. Juli 2013
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Bundesrichter Ursprung, Bundesrichterin Heine,
Gerichtsschreiber Batz.
Verfahrensbeteiligte
F.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern , Bahnhofstrasse 15, 6003 Luzern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern
vom 13. Mai 2013.
Nach Einsicht
in die Beschwerde des F.________ vom 22. Juni 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht Luzern) vom 13. Mai 2013,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 26. Juni 2013, worin auf den Mangel der Rechtsschrift gemäss Art. 42 Abs. 6 BGG (Weitschweifigkeit) hingewiesen und eine bis zum 8. Juli 2013 laufende Frist zur Verbesserung gesetzt wurde, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,
in die daraufhin dem Bundesgericht zugestellte Beschwerde des F.________ vom 8. Juli 2013 (Poststempel),
in Erwägung,
dass die Beschwerde vom 22. Juni 2013 zufolge übermässiger Weitschweifigkeit im Sinne von Art. 42 Abs. 6 BGG an den Beschwerdeführer zur Verbesserung zurückgewiesen wurde mit der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibe,
dass indessen der Beschwerdeführer den ihm vom Gericht angezeigten Formmangel innert der gesetzten Frist nicht behoben hat, indem die neue Beschwerde vom 8. Juli 2013 in weiten Teilen praktisch wörtlich der ersten Eingabe entspricht - die nunmehr auf 73 statt 110 Seiten verfasste Beschwerde ist im Wesentlichen bloss etwas enger und kleiner geschrieben - und deshalb weiterhin ein unzulässiges Rechtsmittel vorliegt,
dass demzufolge androhungsgemäss vorzugehen und auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass angesichts dieses Verfahrensausganges auf die weiteren Gültigkeitserfordernisse von Beschwerden ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; vgl. BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176, 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 135 V 94 E. 1 S. 95, 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.), deren Erfüllung vorliegend ebenfalls nicht als gegeben erscheint, nicht mehr näher eingegangen zu werden braucht,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), weshalb sich das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,
dass hingegen das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1-3 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 25. Juli 2013
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Leuzinger
Der Gerichtsschreiber: Batz