Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_471/2012 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Failure to Meet Procedural Requirements and Lack of Legal Argument

Geschäftsnummer 8C_471/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal complaint submitted by an individual against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich concerning invalidity insurance. The complaint was filed at the Federal Supreme Court after the individual contested the prior ruling, asserting that it included multiple alleged violations of law. However, the Federal Supreme Court determined that the individual's complaint lacked proper justification and did not sufficiently address the key considerations of the previous court's decision. Furthermore, it was noted that new evidence presented with the complaint was inadmissible because it was submitted after the original decision, leading to the ruling that the Federal Supreme Court would not proceed with the complaint. Court costs were consequently imposed on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Meet Procedural Requirements and Lack of Legal Argument: The complaint was filed at the Federal Supreme Court after the individual contested the prior ruling, asserting that it included multiple alleged violations of law. However, the Federal Supreme Court determined that the individual's complaint lacked proper justification and did not sufficiently address the key considerations of the previous court's decision. Furthermore, it was noted that new evidence presented with the complaint was inadmissible because it was submitted after the original decision, leading to the ruling that the Federal Supreme Court would not proceed with the complaint. Court costs were consequently imposed on the individual.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Prozessvoraussetzung neues rechtliches Vorbringen Beweislosigkeit ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Beschwerdelegitimation Sachverständigengutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to refuse to enter upon the appeal because it lacked the required grounds for appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant due to the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_471/2012 {T 0/2}

Urteil vom 13. Juli 2012

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

T.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Barbara Schnitter Weber,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 30. März 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des T.________ vom 4. Juni 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. März 2012,

in Erwägung,

dass die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ); Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt ebenso wenig (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.) wie blosse Verweisungen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.; 133 III 384 E. 2.3 S. 387 f. ; 130 I 290 E. 4.10 S. 302),

dass die Beschwerde vom 4. Juni 2012 den vorgenannten Erfordernissen offensichtlich nicht gerecht wird, indem sie sich mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz namentlich nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt, wobei in diesem Zusammenhang auch zu berücksichtigen ist,

dass die beim Bundesgericht eingereichte Rechtsschrift weitgehend appellatorische Kritik aufweist und bezüglich des materiellen Gehalts der Begründung sinngemässe Wiederholungen der Beschwerde enthält, welche die Rechtsvertreterin des Versicherten schon vor dem kantonalen Sozialversicherungsgericht eingereicht hat ( BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff.),

dass der Beschwerdeführer zwar gegenüber den im vorinstanzlichen Entscheid als massgebend erachteten Gutachten verschiedene Einwendungen vorbringt und andere - schon zeitlich mehrheitlich nicht massgebende ( BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220) - medizinische Berichte erwähnt, die nach seiner Auffassung eine zutreffendere Beweiswürdigung wiedergeben, ohne indessen in konkreter und hinreichend substanziierter Weise aufzuzeigen, inwiefern das vorinstanzliche Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine entscheidwesentliche, offensichtlich unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte (vgl. dazu statt vieler: Urteile 8C_511/2011 vom 4. August 2011 und 8C_303/2011 vom 23. Mai 2011 mit Hinweisen),

dass zudem die neu beigebrachten Stellungnahmen der Klinik A.________ (Dr. med. S.______ vom 16. März und 31. Mai 2012) sowie des Zentrums X.________ (Dr. med. K.________ vom 28. Mai 2012) lediglich nach dem angefochtenen Entscheid erstellte bzw. neue Beweismittel darstellen und mithin als Nova im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG im letztinstanzlichen Verfahren zum Vornherein nicht mehr berücksichtigt werden können (Urteile 8C_941/2011 vom 27. Januar 2012 und 8C_515/2011 vom 19. Oktober 2011 E. 2),

dass demnach keine hinreichende Begründung und somit kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist,

dass deshalb auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung ( BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 13. Juli 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz