Unemployment Insurance Appeal Rejected Due to Formal Non-Compliance with Submission Deadline
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding a decision made by the Administrative Court of the Canton of Bern related to unemployment insurance, specifically concerning procedural prerequisites for legal remedies. The complainant submitted an appeal against the court's decision, but the appeal did not meet the required legal stipulations, as it failed to articulate specific grievances against the lower court's ruling or provide a substantive request. Additionally, the appeal was filed past the statutory deadline for such actions, which led to the conclusion that the court could not respond to the appeal. Consequently, the court decided not to entertain the complaint and waived any court costs associated with the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 47 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Unemployment Insurance Appeal Rejected Due to Formal Non-Compliance with Submission Deadline: The complainant submitted an appeal against the court's decision, but the appeal did not meet the required legal stipulations, as it failed to articulate specific grievances against the lower court's ruling or provide a substantive request. Additionally, the appeal was filed past the statutory deadline for such actions, which led to the conclusion that the court could not respond to the appeal. Consequently, the court decided not to entertain the complaint and waived any court costs associated with the proceedings.
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KI-generiertThe Court decided not to enter a final judgment (Non-entrée en matière) because the appeal did not meet requirements, applying the simplified procedure based on this article.
The Court ruled to waive the imposition of court costs, as cited in the dispositive.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_470/2010
Urteil vom 23. Juni 2010
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Unbekannt,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. April 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 31. Mai 2010 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. April 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass eine diesen Anforderungen genügende Beschwerde innert der nach Art. 100 f. BGG gesetzlich vorgegebenen und daher gemäss Art. 47 Abs. 1 BGG nicht erstreckbaren Rechtsmittelfrist erhoben sein muss, damit darauf eingetreten werden kann,
dass die nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägige Rechtsmittelfrist gemäss Art. 44 - 48 BGG am 4. Juli 2010 abgelaufen ist,
dass innert dieser Frist der Beschwerdeführer mit der Eingabe von 31. Mai 2010 einzig kundtat, gegen den kantonalen Entscheid Beschwerde führen zu wollen, ohne indessen einen Antrag in der Sache selbst zu stellen, geschweige denn auch nur ansatzweise darzutun, inwiefern die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid gegen Recht verstossen haben könnte,
dass insbesondere Krankheit zwar ein unverschuldetes, zur Wiederherstellung führendes Hindernis sein kann, aber nur dann wenn die Erkrankung derart ist, dass die rechtsuchende Person oder ihre Vertretung durch sie davon abgehalten wird, selber innert Frist zu handeln oder doch eine Drittperson mit der Vornahme der Handlung zu beauftragen (Urteil 8C_767/2008 vom 12. Januar 2009, 2C_401/2007 vom 21. Januar 2008),
dass dergestalt ungeachtet der in Aussicht gestellten Nachreichung der Beschwerdebegründung auf das eingereichte Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 23. Juni 2010
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Grünvogel