Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_469/2008 KI-generiert

Accident insurance appeal dismissed for failure to meet BGG formal requirements of specific request and reasoned challenge

Geschäftsnummer 8C_469/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (I. Social Law Division) dismissed the appeal and did not enter into the merits, upholding the decision of the Cantonal Insurance Court of Aargau in the field of accident insurance (UVG). The appellant, an insured person, had challenged the cantonal decision without submitting a valid legal remedy, as the appeal lacked a specific request and an adequate statement of reasons. The Court held that the filing did not meet the formal requirements of Art. 42 paras. 1 and 2 BGG, because it did not show that the factual findings were incorrect within the meaning of Art. 97(2) BGG or that federal law had been violated. Since the deficiencies concerned content, not mere missing attachments, no extension of time was granted. However, the Court waived the court costs (Art. 66(1) BGG), rendering the appellant's request for legal aid moot.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Accident insurance appeal dismissed for failure to meet BGG formal requirements of specific request and reasoned challenge: Social Law Division) dismissed the appeal and did not enter into the merits, upholding the decision of the Cantonal Insurance Court of Aargau in the field of accident insurance (UVG). The appellant, an insured person, had challenged the cantonal decision without submitting a valid legal remedy, as the appeal lacked a specific request and an adequate statement of reasons. The Court held that the filing did not meet the formal requirements of Art. 42 paras. 1 and 2 BGG, because it did not show that the factual findings were incorrect within the meaning of Art. 97(2) BGG or that federal law had been violated. Since the deficiencies concerned content, not mere missing attachments, no extension of time was granted. However, the Court waived the court costs (Art. 66(1) BGG), rendering the appellant's request for legal aid moot.

Schlagwörter

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Unfallversicherung unentgeltliche Rechtspflege Formerfordernisse Beschwerdelegitimation Versicherungsleistung der Unfallversicherung Mindestleistungen Unterlassung der Nothilfe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for the simplified procedure declaring the appeal inadmissible due to lack of valid legal remedy.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for waiving court costs in this case.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_469/2008

Urteil vom 27. Juni 2008

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

K.________, Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 27. Februar 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 27. Mai 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. Februar 2008,

in die nach Erlass der Verfügung vom 30. Mai 2008 betreffend fehlende Beilagen von K.________ dem Bundesgericht am 9. Juni 2008 zugesandte Eingabe mit Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides sowie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht gerecht wird, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 2 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unrichtig oder unvollständig sein sollte oder eine Bundesrechtsverletzung vorliegen würde,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,

dass das Ansetzen einer Nachfrist zur Verbesserung der mangelhaften Rechtsschrift im Sinne von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG - im Gegensatz zur Nachreichung der fehlenden Beilagen ( Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG ; vgl. BGE 130 I 312 E. 1.3.1 S. 320, 123 II 359 E. 6b/bb S. 369, 118 Ib 134 E. 2, je mit Hinweis) - ausser Betracht fällt (vgl. das zur Publikation in BGE 134 X bestimmte Urteil vom 19. Mai 2008, 1C_380/2007),

dass von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege als gegenstandslos erweist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 27. Juni 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz