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8C_468/2017 KI-generiert

Disability pension denial upheld after claimant's unjustified refusal of court-ordered multidisciplinary medical examination; appeal dismissed for failure to meet substantive reasoning requirements under Article 42 BGG.

Geschäftsnummer 8C_468/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the complainant's appeal and denied her request for free legal aid, upholding the lower court's decision which had confirmed the denial of her disability pension. The dispute concerned the IV-Stelle's refusal to grant an invalidity pension after the complainant refused to undergo a court-ordered multidisciplinary medical examination in Switzerland without sufficient justification. The Court held that the appeal failed to meet the minimum substantive reasoning requirements under Art. 42 para. 2 BGG, as the complainant did not adequately engage with the lower court's reasoning and instead focused on irrelevant grievances and insults against Swiss institutions. The Court waived court costs exceptionally under Art. 66 para. 1 BGG but warned that future frivolous filings could result in a fine under Art. 33 para. 1 BGG.

Legislator-Regeste

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Art. 43 Abs. 3 ATSG, Art. 33 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Disability pension denial upheld after claimant's unjustified refusal of court-ordered multidisciplinary medical examination; appeal dismissed for failure to meet substantive reasoning requirements under Article 42 BGG: The dispute concerned the IV-Stelle's refusal to grant an invalidity pension after the complainant refused to undergo a court-ordered multidisciplinary medical examination in Switzerland without sufficient justification. The Court held that the appeal failed to meet the minimum substantive reasoning requirements under Art. 42 para. 2 BGG, as the complainant did not adequately engage with the lower court's reasoning and instead focused on irrelevant grievances and insults against Swiss institutions. The Court waived court costs exceptionally under Art. 66 para. 1 BGG but warned that future frivolous filings could result in a fine under Art. 33 para. 1 BGG.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Entscheidungen auf medizinischem Gebiet Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit unentgeltliche Rechtspflege unzumutbar trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Dahinfallen der Versicherungsleistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Procedural basis for declaring the appeal inadmissible in the simplified procedure due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for denying the request for free legal aid because the appeal was hopeless, and for waiving court costs exceptionally.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_468/2017

Urteil vom 4. Juli 2017

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtsvom 22. Mai 2017.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 26. Juni 2017 gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. Mai 2017,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei auf die für den vorinstanzlichen Entscheid massgeblichen Erwägungen einzugehen ist, was auch von einer Beschwerde führenden Laiin erwartet werden darf,

dass das Bundesverwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid die Verfügung der IV-Stelle vom 19. Mai 2015 bestätigte, wonach der Beschwerdeführerin keine Invalidenrente zustehe,

dass es dabei insbesondere näher darlegte, weshalb die Verwaltung den Rentenentscheid auf der Grundlage der im Recht gelegenen Akten fällen durfte, weil die Versicherte sich ohne hinreichende Gründe der korrekt im Mahn- und Bedenkzeitverfahren nach Art. 43 Abs. 3 ATSG angeordneten, für zumutbar erachteten polydisziplinären Begutachtung in der Schweiz verweigert hatte,

dass die Beschwerdeführerin darauf in der Eingabe vom 26. Juni 2017 trotz deren Umfangs nicht hinreichend eingehtund insbesondere nicht aufzeigt, inwiefern der vorinstanzlichen Entscheid gegen Recht verstossen soll,

dass sie vielmehr in weiten Teilen ausserhalb des durch denvorinstanzlichen Entscheid vorgegebenen Streitgegenstands Liegendes aufgreift und sich überdies auf gegen verschiedene Institutionen der Schweiz gerichtete Schimpftiraden konzentriert,

dass ein solches Verhalten gemäss Art. 33 Abs. 1 BGG mit einer Ordnungsbusse von bis zu Fr. 1'000.- belegt werden könnte,

dass davon indessen für dermalen noch abgesehen wird,

dass die Beschwerdeführerin indessen bei allem Verständnis für die Enttäuschung wegen des negativen Entscheids im Wiederholungsfall eine Ordnungsbusse zu vergegenwärtigen haben wird,

dass die Vorbringen insgesamt offensichtlich nicht den Minimalanforderungen an eine sachbezogene Begründung nach Art. 42 Abs. 2 BGG genügen, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass auch das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung gemäss Art. 66 Abs. 1 BGG abzuweisen ist,

dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise nochmals auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass sich das Bundesgericht schliesslich vorbehält, überdies allfällige weitere Eingaben in der bisherigen Art unbeantwortet abzulegen,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Juli 2017

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel