Swiss Federal Supreme Court Upholds Dismissal of Unemployment Insurance Appeal on Procedural Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against the decision of the Welfare Court of the Canton of Aargau, which did not proceed with a challenge against a previous decision by the Cantonal Office for Economy and Labour. This initial challenge was dismissed due to it being filed late. The individual submitted their complaint to the Swiss Federal Tribunal, but did not adequately address the reasoning of the Welfare Court's decision in their submission, nor did they provide a revised complaint within the required 30-day period. As a result, the tribunal did not find the complaint acceptable for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Swiss Federal Supreme Court Upholds Dismissal of Unemployment Insurance Appeal on Procedural Grounds: This initial challenge was dismissed due to it being filed late. The individual submitted their complaint to the Swiss Federal Tribunal, but did not adequately address the reasoning of the Welfare Court's decision in their submission, nor did they provide a revised complaint within the required 30-day period. As a result, the tribunal did not find the complaint acceptable for consideration.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by way of simplified procedure due to obvious formal deficiencies.
The Tribunal decided to waive the collection of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_466/2022
Urteil vom 8. September 2022
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Aargau, Rain 53, 5000 Aarau,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. Juni 2022 (VBE.2022.90).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 25./26. Juli 2022 gegen das gemäss postamtlicher Bescheinigung am 28. Juni 2022 an A.________ ausgehändigte Nichteintretensurteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. Juni 2022,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 26. Juli 2022 an A.________, worin unter anderem auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in Erwägung,
dass innert der 30-tägigen, gemäss Art. 44 - 48 BGG am 29. August 2022 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine verbesserte Beschwerdeschrift eingereicht worden ist,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1; 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4),
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, konkret auf die vorinstanzliche Begründung einzugehen,
dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid auf die gegen den Einspracheentscheid des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit vom 14. Dezember 2021 gerichtete Beschwerde wegen verspäteter Rechtsmittelerhebung nicht eingetreten ist,
dass der Beschwerdeführer darauf nicht näher eingeht, statt dessen ausserhalb davon Liegendes vorträgt, was dem Erfordernis einer sachbezogenen Begründung wesensgemäss nicht genügt (s. auch BGE 123 V 335 ),
dass dieser Mangel offensichtlich ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 8. September 2022
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel