Denial of Vocational Measures Upheld Due to Defective Supreme Court Complaint
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against a decision by the IV-Stelle Solothurn, which denied the complainant certain occupational measures. The complaint was lodged following a decision by the Social Insurance Court of the Canton of Solothurn, which had concluded that the denial of benefits by the IV-Stelle was appropriate. The complainant submitted their grievance after being notified of the court's judgment, but their submission failed to meet the legal requirements for complaints, as it lacked specific and relevant arguments addressing the previous court’s reasoning. Consequently, the Swiss Federal Tribunal undertook a review of whether procedural requirements were met and checked the validity of the complaint submission within the legal timeframe. It was determined that the complainant did not effectively engage with the detailed considerations that led to the initial ruling, resulting in procedural dismissal of the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Denial of Vocational Measures Upheld Due to Defective Supreme Court Complaint: The complaint was lodged following a decision by the Social Insurance Court of the Canton of Solothurn, which had concluded that the denial of benefits by the IV-Stelle was appropriate. The complainant submitted their grievance after being notified of the court's judgment, but their submission failed to meet the legal requirements for complaints, as it lacked specific and relevant arguments addressing the previous court’s reasoning. Consequently, the Swiss Federal Tribunal undertook a review of whether procedural requirements were met and checked the validity of the complaint submission within the legal timeframe. It was determined that the complainant did not effectively engage with the detailed considerations that led to the initial ruling, resulting in procedural dismissal of the case.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted to a decision under the simplified procedure because of insufficient grounds for appeal.
Applied to waive the levying of court costs under the circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_459/2022
Urteil vom 20. September 2022
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Solothurn,
Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 25. Juli 2022 (VSBES.2022.113).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 28. Juli 2022 gegen das gemäss postamtlicher Bescheinigung am 27. Juli 2022 zugestellte Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 25. Juli 2022,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 29. Juli 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in Erwägung,
dass innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44 bis 48 BGG am 14. September 2022 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe erfolgt ist,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dies von der Beschwerde führenden Person verlangt, sich konkret mit den für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen; eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 ; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4),
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass die Vorinstanz in Würdigung der Aktenlage und der Parteivorbringen zur Überzeugung gelangt ist, die IV-Stelle habe dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. Mai 2022 zu Recht berufliche Massnahmen verwehrt,
dass der Beschwerdeführer auf das von der Vorinstanz dazu Erwogene, insbesondere die vorgenommene Beweiswürdigung nicht näher eingeht,
dass er stattdessen ausserhalb davon Liegendes thematisiert, was dem Erfordernis einer sachbezogenen Begründung wesensgemäss nicht genügt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit sich das mit der Beschwerdeerhebung gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos geworden erweist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 20. September 2022
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel