Swiss accident insurance appeal inadmissible for failure to state grounds under Art. 42 BGG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) declined to enter into the insured person's appeal against the cantonal social security court's decision, leaving that prior judgment in force, and ordered no court costs due to the circumstances. The insured had filed an appeal in a workplace accident insurance (Unfallversicherung) matter, challenging the denial of benefits by the insurer and the subsequent loss before the lower court. The Court found the appeal inadmissible because the insured's submissions, despite a formal warning about deficiencies, failed to meet the minimum statutory requirements under Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as they did not contain a sufficiently substantiated legal argument demonstrating a violation of federal law (Articles 95 ff. BGG) or an erroneous factual finding (Article 97 BGG) in the lower court's decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Swiss accident insurance appeal inadmissible for failure to state grounds under Art. 42 BGG: The insured had filed an appeal in a workplace accident insurance (Unfallversicherung) matter, challenging the denial of benefits by the insurer and the subsequent loss before the lower court. The Court found the appeal inadmissible because the insured's submissions, despite a formal warning about deficiencies, failed to meet the minimum statutory requirements under Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as they did not contain a sufficiently substantiated legal argument demonstrating a violation of federal law (Articles 95 ff. BGG) or an erroneous factual finding (Article 97 BGG) in the lower court's decision.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertProcedural basis for the court's decision not to enter into the appeal, applied in the final order.
Basis for waiving court costs, applied in the final order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_454/2011
Urteil vom 8. Juli 2011
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Verfahrensbeteiligte
B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Bleicherweg 19, 8002 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 6. Mai 2011.
Nach Einsicht
in die Beschwerde des B.________ vom 6. Juni 2011 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. Mai 2011,
in die Mitteilung des Bundesgerichts an den Versicherten vom 7. Juni 2011, wonach seine Eingabe die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheine und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich sei,
in die daraufhin vom Versicherten dem Bundesgericht zugestellte Eingabe vom 8. Juni 2011,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.); Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass die Eingaben des Beschwerdeführers diesen Mindestanforderungen nicht genügen, da sie zwar Anträge, aber keine Begründung im erwähnten Sinne enthalten, indem sich der Versicherte mit den Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheides nicht in konkreter und hinreichend substanziierter Weise auseinandersetzt und weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG resp. eine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte,
dass deshalb, bei allem Verständnis für die Lage des Beschwerdeführers, innert der Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ; Art. 44-48 BGG ) keine ausreichende Begründung und daher kein gültiges Rechtsmittel eingereicht wurde, obwohl das Bundesgericht den Versicherten auf die Formerfordernisse von Rechtsmitteln und die nur innert der Beschwerdefrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit bezüglich der mangelhaften Eingabe am 7. Juni 2011 ausdrücklich hingewiesen hat,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 8. Juli 2011
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Batz