Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_453/2023 KI-generiert

Federal Tribunal Dismisses Appeal Against Suspension of Invalidity Pension

Geschäftsnummer 8C_453/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual filed a complaint against the decision of the Cantonal IV Office of Valais, which had suspended his full disability insurance pension starting from September 1, 2021, based on Article 52a ATSG. The Cantonal Court of Valais dismissed the complaint on June 2, 2023, leading the individual to appeal the court's decision. The Federal Tribunal was reviewing this appeal to determine if the suspension of the disability benefits, which was considered a provisional measure, could cause irreversible legal harm or if resolving the appeal could bring about a final decision promptly and without significant effort. The appeal was considered inadmissible as it lacked sufficient substantiation of constitutional rights violations or the potential for irreparable harm.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 52a ATSG, Art. 93 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 98 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Federal Tribunal Dismisses Appeal Against Suspension of Invalidity Pension: The Cantonal Court of Valais dismissed the complaint on June 2, 2023, leading the individual to appeal the court's decision. The Federal Tribunal was reviewing this appeal to determine if the suspension of the disability benefits, which was considered a provisional measure, could cause irreversible legal harm or if resolving the appeal could bring about a final decision promptly and without significant effort. The appeal was considered inadmissible as it lacked sufficient substantiation of constitutional rights violations or the potential for irreparable harm.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung Rentensistierung Verfassungswidrigkeit vereinfachtes Verfahren Genehmigungsverfahren Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare non-admission of the appeal based on lack of sufficient justification, applying the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to dismiss the request for free legal aid due to the hopeless nature of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the imposition of court costs in this case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_453/2023

Urteil vom 19. Juli 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiberin Huber.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonale IV-Stelle Wallis, Bahnhofstrasse 15, 1950 Sitten,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Wallis vom 2. Juni 2023 (S3 22 67 und 68).

Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 5. September 2022 sistierte die IV-Stelle Wallis die dem Beschwerdeführer ab 1. September 2021 zugesprochene ganze Rente der Invalidenversicherung gestützt auf Art. 52a ATSG (SR 830.1).

Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Wallis mit Urteil vom 2. Juni 2023 ab, soweit es darauf eintrat.

2. Bei diesem Urteil handelt es sich um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG . Denn die Qualifikation des angefochtenen Gerichtsentscheids folgt im Verfahren vor Bundesgericht der Rechtsnatur des Anfechtungsobjekts im kantonalen Prozess ( BGE 138 V 271 E. 2.1). Dieses bestand in der vorsorglichen Leistungseinstellung, worauf - wie auch auf deren nur beschränkte Anfechtbarkeit - bereits das kantonale Gericht ausdrücklich verwiesen hat.

Die Zulässigkeit der Beschwerde setzt somit gemäss Art. 93 BGG alternativ voraus, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Abs. 1 lit. b). Während hier ein Fall gemäss Abs. 1 lit. b von vornherein ausser Betracht fällt, äussert sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort dazu, inwieweit ihm aus der Zwischenverfügung vom 5. September 2022 und dem sie bestätigenden vorinstanzlichen Urteil ein irreparabler Nachteil rechtlicher Art erwachsen könnte (ob für das kantonale Verfahren ein Nachteil rechtlicher Art zu verlangen ist - wovon das kantonale Gericht auszugehen scheint -, stehe hier dahin). Dementsprechend genügt er seiner Substanziierungspflicht nicht einmal ansatzweise (zur entsprechenden Begründungspflicht vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 144 III 475 E. 1.2; 141 IV 284 E. 2.3; 289 E. 1.3; vgl. auch Urteil 8C_27/2021 vom 14. Januar 2021 mit weiteren Hinweisen).

3. Davon abgesehen kommt der Beschwerdeführer seiner Begründungspflicht auch deshalb nicht nach, weil er nicht annähernd in einer dem qualifizierten Rügeprinzip genügenden Weise aufzeigt ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; vgl. BGE 145 I 26 E. 1.3 ; 138 I 274 E. 1.6), inwiefern in seinem Fall mit der vorsorglichen Massnahme verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein könnten (vgl. Art. 98 BGG ).

4. Liegt offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vor, so führt dies zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

5. Das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Indessen kann in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Wallis und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Juli 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Die Gerichtsschreiberin: Huber