Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_453/2015 KI-generiert

Appeal on Social Assistance Dismissed for Inadequate Submission

Geschäftsnummer 8C_453/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns a social assistance dispute where the appellant challenged a decision made by the administrative court of the canton of Aargau. The individual submitted a lengthy complaint that was deemed excessively verbose and unclear, leading the court to require a revised, more concise submission. Despite an opportunity to correct the initial filing, the appellant's subsequent submission did not adequately address the court's concerns, prompting the court to decide not to entertain the appeal. Additionally, the request for legal aid was dismissed due to the appeal's lack of merit.

Legislator-Regeste

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Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG, Art. 93 BGG; Appeal on Social Assistance Dismissed for Inadequate Submission: The individual submitted a lengthy complaint that was deemed excessively verbose and unclear, leading the court to require a revised, more concise submission. Despite an opportunity to correct the initial filing, the appellant's subsequent submission did not adequately address the court's concerns, prompting the court to decide not to entertain the appeal. Additionally, the request for legal aid was dismissed due to the appeal's lack of merit.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Sozialhilfebezüger unentgeltliche Rechtspflege Untätigkeitsklage Verfahren zur Kontrolle von Beihilfen sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG

Cited as the basis for the initial order to remedy the excessive length of the appeal brief, setting the stage for the non-entry into the merits.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Applied to dismiss the request for free legal aid due to the hopeless nature of the appeal.

Art. 93 BGG

Not explicitly cited in the final dispositive orders (1-4), although implied by a refusal to enter a decision on the merits of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_453/2015

Urteil vom 29. Juli 2015

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,

Bundesrichter Maillard, Bundesrichterin Heine,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Gemeinde Reinach, 5734 Reinach AG,

2. Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau, Kantonaler Sozialdienst, Obere Vorstadt 3, 5001 Aarau,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 3. Kammer, vom 9. Juni 2015.

Nach Einsicht

in die 45 eng beschriebene Seiten umfassende Beschwerde vom 24. Juni 2015 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 9. Juni 2015,

in die Verfügung vom 26. Juni 2015, mit welcher A.________ zur Verbesserung der übermässig weitschweifigen Beschwerdeschrift innert einer Nachfrist bis zum 7. Juli 2015 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in die 47-seitige zweite Eingabe vom 7. Juli 2015,

in Erwägung,

dass unleserliche, ungebührliche, unverständliche, übermässig weitschweifige oder nicht in einer Amtssprache verfasste Rechtsschriften unter Ansetzung einer angemessenen Frist zur Behebung des Mangels zurückgewiesen werden, und zwar mit der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt ( Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG ),

dass die übermässig weitschweifige, teils unverständliche Beschwerdeschrift mit der zweiten Eingabe praktisch keine Kürzung erfahren hat, sondern vielmehr ergänzt wurde,

dass demnach androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege in Anwendung von Art. 64 Abs. 1 BGG wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist,

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Juli 2015

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel