Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_445/2007 KI-generiert

Appeal Dismissed for Formal Insufficiency in Social Welfare Matter

Geschäftsnummer 8C_445/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant challenging a decision made by the cantonal administrative court regarding social welfare. The complainant submitted appeals on two occasions in August 2007 against the July 2007 ruling, but the Federal Tribunal found that the appeals did not meet the formal requirements for a legal remedy, particularly in terms of substantiation and clarity of grievance. As a result, the Federal Tribunal declined to consider the appeals and decided not to impose court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 65 BGG; Appeal Dismissed for Formal Insufficiency in Social Welfare Matter: The complainant submitted appeals on two occasions in August 2007 against the July 2007 ruling, but the Federal Tribunal found that the appeals did not meet the formal requirements for a legal remedy, particularly in terms of substantiation and clarity of grievance. As a result, the Federal Tribunal declined to consider the appeals and decided not to impose court costs.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Einstellung der Sozialhilfe Untätigkeitsklage Sozialversicherungsverfahren Grundrechte Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used for the simplified procedure applied for the non-admission of the appeal (Eingaben/submissions).

Art. 65 BGG

Cited in the dispositive regarding the decision on court costs (no costs levied).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the dispositive regarding the decision on court costs (no costs levied).

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_445/2007

Urteil vom 20. September 2007

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

U.________, Beschwerdeführer,

gegen

1. Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau, Regierungsgebäude, 8510 Frauen-feld,

2. Politische Gemeinde X.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Fürsorge,

Eingaben vom 21. und 28./29. August 2007

gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts

des Kantons Thurgau vom 11. Juli 2007.

Der Präsident hat in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),

dass bei der Anfechtung eines Entscheides, der sich - wie vorliegend - auf kantonales Recht stützt bzw. in dem allenfalls eine Verletzung von Grundrechten in Frage steht, die Überprüfung durch das Bundesgericht nur insofern erfolgen kann, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 21. August 2007 den vorerwähnten Anforderungen jedenfalls bezüglich der Begründung und den hinreichend substantiierten Rügen offensichtlich nicht genügt,

dass auch die nachträgliche Eingabe des Beschwerdeführers vom 28./29. August 2007 nichts ändert, weil sie - trotz dem ausdrücklichen Hinweis des Bundesgerichts in der Mitteilung vom 24. August 2007 über die Formerfordernisse des Rechtsmittels und über die nur innert der Beschwerdefrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit - wiederum kein gültiges Rechtsmittel darstellt, indem auch sie den geschilderten Formerfordernissen erneut nicht zu genügen vermag,

dass vorliegend von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das sinngemässe Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos erweist,

in Anwendung von Art. 65 sowie Art. 66 Abs. 1 BGG und im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

erkannt:

1. Auf die Eingaben vom 21. und 28./29. August 2007 wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau zugestellt.

Luzern, 20. September 2007

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: