Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_442/2021 KI-generiert

Complainant's Failure to Substantiate Constitutional Grounds for Appeal Regarding Cantonal Court Cost Imposition

Geschäftsnummer 8C_442/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant who lodged a complaint with the Swiss Federal Tribunal regarding court costs imposed on her by the Zurich Administrative Court in its decision dated April 23, 2021. The complaint was centered around public personnel law and procedural prerequisites. The appellant asserted that the costs were disproportionate and in violation of constitutional rights. However, the Federal Tribunal noted that such a challenge required a clear and detailed allegation of constitutional rights violations, which the appellant failed to provide. Additionally, the appellant sought relief from these costs at the federal level, which was advised to be addressed to the appropriate cantonal court. Consequently, the Federal Tribunal opted not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 5 Abs. 2 BV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Complainant's Failure to Substantiate Constitutional Grounds for Appeal Regarding Cantonal Court Cost Imposition: The complaint was centered around public personnel law and procedural prerequisites. The appellant asserted that the costs were disproportionate and in violation of constitutional rights. However, the Federal Tribunal noted that such a challenge required a clear and detailed allegation of constitutional rights violations, which the appellant failed to provide. Additionally, the appellant sought relief from these costs at the federal level, which was advised to be addressed to the appropriate cantonal court. Consequently, the Federal Tribunal opted not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

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Öffentliches Personalrecht (Prozessvoraussetzung) ungenügend begründete Rüge öffentliches Personalrecht verfassungsmässiger Grundsatz Rüge verfassungsmässiger Rechte Rechtsverzicht Verhältnismässigkeitsprinzip

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon in the simplified procedure because it was obviously insufficiently substantiated.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal Federal waived the imposition of court fees for the federal court proceedings as an exception.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_442/2021

Urteil vom 30. Juni 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Zürich,

vertreten durch das Obergericht des Kantons Zürich, Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Hirschengraben 15, 8021 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Öffentliches Personalrecht (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungs-

gerichts des Kantons Zürich vom 23. April 2021 (NZP.2021.00001).

Nach Einsicht

in die Eingaben vom 4. und 15. Juni 2021 (jeweils Poststempel) mit welchen sich A.________ beim Bundesgericht sinngemäss über die ihr mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. April 2021 auferlegten Gerichtskosten beschwert,

in Erwägung,

dass die Kostenauflage auf kantonalem Recht beruht, insoweit vor Bundesgericht nur wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte angefochten werden kann ( Art. 98 ff. BGG ),

dass hiefür eine qualifizierte Rügepflicht besteht, das heisst, es muss anhand der massgeblichen Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert dargelegt werden, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 135 V 94 E. 1; 134 V 53 E. 3.3; 134 II 244 E. 2.2 und 133 IV 286 E. 1.4),

dass die Beschwerdeführerin nichts Derartiges vorbringt,

dass insbesondere soweit sie eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips behauptet, damit lediglich ein allgemeiner Verfassungsgrundsatz ( Art. 5 Abs. 2 BV ) und nicht ein verfassungsmässiges Recht angerufen ist ( BGE 141 I 1 E. 5.3.2; 139 II 7 E. 7.3 ; 134 I 153 E. 4.1 ff.),

dass sich die Beschwerde dergestalt als offensichtlich nicht hinreichend begründet erweist, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass, soweit die Beschwerdeführerin um Erlass der ihr im angefochtenen Urteil auferlegten Gerichtskosten bittet, sie sich an das hierfür zuständige kantonale Gericht zu halten hat (zur Zuständigkeit und der Weiterzugsmöglichkeit innerhalb des Verwaltungsgerichts siehe § 2 Abs. 2 und § 4 der Verordnung über die Kanzlei des Verwaltungsgerichts vom 10. November 2010 [LS 175.211] sowie § 8a Satz 1 der Organisationsverordnung des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2010 [LS 175.21]),

dass sich das Bundesgericht vorbehält, allfällige weitere gleichartige Eingaben in dieser Angelegenheit unbeantwortet abzulegen,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten für das Verfahren vor dem Bundesgericht verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Juni 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel