Swiss Federal Supreme Court Dismisses Social Insurance Appeal Due to Missed Deadline
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a complaint filed against a decision made by the administrative court regarding unemployment insurance. The complainant submitted a challenge to the court's decision, which had been issued on March 30, 2009, but the complaint was deemed to be submitted late, as it was filed on May 19, 2009, well beyond the 30-day deadline that is customary for such appeals. The court maintained that the late submission did not provide sufficient grounds for restoring the missed deadline, and therefore, the appeal was not accepted for consideration. Additionally, the complainant faced costs attributed to the court proceedings due to the nature of the case's outcome.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 50 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Social Insurance Appeal Due to Missed Deadline: The complainant submitted a challenge to the court's decision, which had been issued on March 30, 2009, but the complaint was deemed to be submitted late, as it was filed on May 19, 2009, well beyond the 30-day deadline that is customary for such appeals. The court maintained that the late submission did not provide sufficient grounds for restoring the missed deadline, and therefore, the appeal was not accepted for consideration. Additionally, the complainant faced costs attributed to the court proceedings due to the nature of the case's outcome.
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KI-generiertThe appeal was dismissed under the simplified procedure due to evident inadmissibility.
Applied regarding the taking into account of the circumstances of the case when setting the court fee.
The Federal Tribunal costs were imposed on the appellant based on the outcome of the procedure.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
8C_440/2009
Urteil vom 17. Juli 2009
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Parteien
L.________, Beschwerdeführer,
gegen
Unia Arbeitslosenkasse, Zahlstelle Langenthal, Monbijoustrasse 61, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 30. März 2009.
Nach Einsicht
in die Beschwerde des L.________ vom 19. Mai 2009 (Poststempel) gegen den am 2. April 2009 ausgehändigten Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 30. März 2009,
in die nach Erlass der Verfügung vom 19. Juni 2009 betreffend mögliche Stellungnahme zur Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde dem Bundesgericht von L.________ am 8. Juli 2009 zugesandte Eingabe,
in Erwägung,
dass Beschwerden gegen Entscheide - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen sind ( Art. 100 Abs. 1 BGG ), ansonsten der angefochtene Entscheid in Rechtskraft erwächst mit der Wirkung, dass das Bundesgericht auf eine verspätet eingereichte Beschwerde nicht eintreten darf ( BGE 132 II 153 ; 124 V 400 E. 1a S. 401),
dass die vorliegende Beschwerde vom 19. Mai 2009 gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung am 2. April 2009 ausgehändigten Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. März 2009 verspätet ist ( Art. 44 - 48 BGG ),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 8. Juli 2009 nichts vorbringt, was zur Wiederherstellung der versäumten Rechtsmittelfrist ( Art. 50 Abs. 1 BGG ) zu führen vermag, zumal allfällige Fehler durch Verzögerungen beim - vom Versicherten selbst gewählten - "PC"- "Schreiben" der Rechtsschrift durch seinen "Berater" praxisgemäss dem Beschwerdeführer als Partei anzurechnen sind (vgl. BGE 114 Ib 67 ff.; 107 Ia 168 ff.; ZAK 1989 S. 222 f. mit weiteren Hinweisen) und die Regeln über die Fristbestimmung und ihre Berechnung zwingend sind und der Richter schon um der Rechtsgleichheit willen nicht Abweichungen im Einzelfall bewilligen kann,
dass somit auf die Beschwerde wegen offensichtlicher Unzulässigkeit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
dass angesichts dieses Verfahrensausganges auf die weiteren Gültigkeitsanforderungen an Rechtsschriften ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), deren Erfüllung mit der vorliegenden Beschwerde ebenfalls fraglich erscheint, nicht mehr näher eingegangen zu werden braucht,
dass entsprechend dem Verfahrensausgang die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), wobei den Umständen des vorliegenden Falles bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ist ( Art. 65 Abs. 2 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem beco Berner Wirtschaft, Abteilung Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 17. Juli 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Batz