Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_436/2016 KI-generiert

Denial of Legal Aid Due to Insufficient Argumentation on Prospect of Success

Geschäftsnummer 8C_436/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern regarding invalidity insurance. The complaint was submitted by an individual who was seeking free legal assistance, which was denied on the grounds of having insufficient chances of success in their legal proceedings, rather than due to financial hardship. The complaint specifically challenged the court's reasoning related to the prospects of success in the case, but the individual did not adequately address the key considerations raised by the lower court. Consequently, the Federal Tribunal determined that the complaint did not meet the necessary legal requirements for consideration and chose not to proceed with it.

Legislator-Regeste

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Art. 61 lit. f ATSG, Art. 111 Abs. 1 VRPG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Denial of Legal Aid Due to Insufficient Argumentation on Prospect of Success: The complaint was submitted by an individual who was seeking free legal assistance, which was denied on the grounds of having insufficient chances of success in their legal proceedings, rather than due to financial hardship. The complaint specifically challenged the court's reasoning related to the prospects of success in the case, but the individual did not adequately address the key considerations raised by the lower court. Consequently, the Federal Tribunal determined that the complaint did not meet the necessary legal requirements for consideration and chose not to proceed with it.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) unentgeltliche Rechtspflege Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Zulässige Gründe finanzielle Verhältnisse Kostenvorschuss verfassungsrechtliche Rüge

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained because the grounds for appeal were insufficient, leading to the application of the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_436/2016

Urteil vom 5. Juli 2016

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Bern, Scheibenstrasse 70, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 26. Mai 2016.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 23. Juni 2016 (Poststempel) gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. Mai 2016,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; Art. 95 ff. BGG nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,

dass die Begründung sachbezogen sein muss, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird ( BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),

dass dies eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen erfordert ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung das von der Beschwerdeführerin im Verfahren 200 16 368 IV gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege in Anwendung von Art. 61 lit. f ATSG und Art. 111 Abs. 1 VRPG/BE allein wegen aussichtsloser Rechtsmittelerhebung und nicht etwa wegen fehlender finanzieller Bedürftigkeit abgewiesen und deshalb die Bezahlung eines Kostenvorschusses angeordnet hat,

dass sich die Beschwerdeführerin zu den vom kantonalen Gericht als gering eingestuften Prozessaussichten letztinstanzlich nicht näher äussert, statt dessen allein ihre finanziellen Verhältnisse als Beschwerdegrund anführt,

dass damit dem Erfordernis einer sachbezogenen Beschwerdeführung offensichtlich nicht Genüge getan ist,

dass deshalb das vereinfachte Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG zur Anwendung gelangt, und zwar ungeachtet dessen, ob entsprechend der Rechtsmittelbelehrung gegen die angefochtene Verfügung überhaupt zum gegenwärtigen Zeitpunkt Beschwerde erhoben werden könnte (dazu siehe Art. 93 Abs. 1 BGG ; zwar wird ein Kostenvorschuss verlangt, ohne indessen für den Fall der Nichtleistung einen Rechtsnachteil anzudrohen),

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Juli 2016

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel