Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_432/2023 KI-generiert

Claimant v. Federal Supreme Court (Procedural Deficiency in Invalidity Appeal)

Geschäftsnummer 8C_432/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant challenged a decision made by the Cantonal Court of Basel-Landschaft on March 30, 2023, regarding a rejected claim for benefits from the disability insurance. The claim was initially filed on March 15, 2021, and was denied by an authority on August 23, 2022. The complainant later submitted a document to the cantonal court expressing doubt about its decision, which was then forwarded to the Swiss Federal Tribunal. The complainant argued that the cantonal court's factual findings were incorrect but failed to adequately demonstrate how these were clearly incorrect or how the legal reasoning based on them was flawed. The complainant's request involved expressing a desire for a new medical examination and dissatisfaction with the prior ruling without providing specific legal arguments or recognizing errors in the cantonal court’s judgment.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant v. Federal Supreme Court (Procedural Deficiency in Invalidity Appeal): The claim was initially filed on March 15, 2021, and was denied by an authority on August 23, 2022. The complainant later submitted a document to the cantonal court expressing doubt about its decision, which was then forwarded to the Swiss Federal Tribunal. The complainant argued that the cantonal court's factual findings were incorrect but failed to adequately demonstrate how these were clearly incorrect or how the legal reasoning based on them was flawed. The complainant's request involved expressing a desire for a new medical examination and dissatisfaction with the prior ruling without providing specific legal arguments or recognizing errors in the cantonal court’s judgment.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Ärztliche Untersuchung Invalidenversicherung Prozessvoraussetzung neues rechtliches Vorbringen medizinische Gründe materielle Beurteilung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the Federal Tribunal will not enter into the appeal (Nichteintreten) because the complaint was not sufficiently substantiated.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs as an exception.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_432/2023

Urteil vom 6. Juli 2023

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiberin Huber.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts

Basel-Landschaft vom 30. März 2023 (720 22 266 / 86).

Erwägungen:

1. Am 26. Juni 2023 (Poststempel) liess A.________ dem Kantonsgericht Basel-Landschaft ein Dokument zukommen, mit dem er dessen "Entscheidung in Zweifel" ziehe. Das kantonale Gericht leitete diese Eingabe mit Schreiben vom 27. Juni 2023 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter.

2. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2).

3. Die Vorinstanz legte im Urteil vom 30. März 2023 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten umfassend dar, weshalb die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 23. August 2022 das mit Anmeldung vom 15. März 2021 gestellte Begehren um Leistungen der Invalidenversicherung ablehnen durfte.

4. Der Beschwerdeführer beanstandet dies, ohne indessen hinreichend aufzuzeigen, inwieweit die von der Vorinstanz getroffenen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinn von Art. 97 Abs. 1 BGG , das heisst willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen), und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollten. Insbesondere genügt es nicht, einzig sein Unverständnis gegenüber dem kantonalen Urteil kundzutun und den Wunsch zu äussern, erneut medizinisch untersucht zu werden.

5. Liegt demnach offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vor, so führt dies zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

6. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 6. Juli 2023

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Die Gerichtsschreiberin: Huber