Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_429/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court Refusal to Hear Appeal Due to Formal Submission Defects

Geschäftsnummer 8C_429/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the Administrative Court of Bern regarding invalidity insurance. The individual submitted a legal complaint to the Federal Tribunal, but the court found that the complaint did not meet the minimum requirements for a valid legal remedy. Specifically, the individual failed to adequately address the reasons given by the previous court and submitted a subsequent response after the deadline for appeals had expired. As a result, the Federal Tribunal decided not to consider the complaint and determined that no court costs would be applied in this instance.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Refusal to Hear Appeal Due to Formal Submission Defects: The individual submitted a legal complaint to the Federal Tribunal, but the court found that the complaint did not meet the minimum requirements for a valid legal remedy. Specifically, the individual failed to adequately address the reasons given by the previous court and submitted a subsequent response after the deadline for appeals had expired. As a result, the Federal Tribunal decided not to consider the complaint and determined that no court costs would be applied in this instance.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) gesetzliche Formmängel ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Normenkontrolle Untätigkeitsklage Verletzung der Begründungspflicht Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was dismissed (non-admission) because the submitted writings did not meet the minimum requirements for a valid appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided not to levy court costs considering the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_429/2016

Urteil vom 23. Juni 2016

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern,

Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 9. Mai 2016.

Nach Einsicht

in die dem Bundesgericht überwiesene Beschwerde des A.________ vom 7. Juni 2016 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 9. Mai 2016,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 9. Juni 2016 betreffend Gültigkeitsanforderungen an Rechtsschriften sowie bezüglich Beschwerdefrist, Frage der Dossiereröffnung und Kostenrisiken,

in die daraufhin dem Bundesgericht von A.________ am 20. Juni 2016 (Poststempel) zugestellte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88, 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass die Beschwerde vom 7. Juni 2016 diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie sich - abgesehen von einem rechtsgenüglichen Begehren - nicht in konkreter Weise mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht im Sinne von Art. 95 f. BGG Recht verletzt bzw. - soweit überhaupt beanstandet - den Sachverhalt gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unrichtig oder als auf einer Rechtsverletzung beruhend festgestellt haben sollte,

dass die Eingabe des Versicherten vom 20. Juni 2016 offensichtlich verspätet, d.h. erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ; Art. 44 - 48 BGG ) der Post übergeben wurde und daher zum vornherein nicht mehr berücksichtigt werden kann, obwohl das Bundesgericht den Versicherten namentlich auf die nur innert der Beschwerdefrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit bezüglich seiner mangelhaften ersten Eingabe am 9. Juni 2016 ausdrücklich hingewiesen hat,

dass deshalb innert der Beschwerdefrist kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist, weshalb auf die - offensichtlich unzulässigen - Eingaben in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass es sich vorliegend rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. Juni 2016

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Batz