Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_428/2021 KI-generiert

Claimant Fails to Justify Appeal Against Cessation of Accident Benefits

Geschäftsnummer 8C_428/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual contesting a decision by the Swiss Accident Insurance Fund to cease their insurance benefits related to an accident that occurred on February 28, 2018. The individual's appeal was against a ruling by the Cantonal Court of Schaffhausen, dated May 7, 2021, which upheld the insurance fund's decision to stop benefits as of February 28, 2019. The appellant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, requesting free legal aid. However, the appeal did not satisfy the necessary legal requirements to demonstrate why the previous court's findings were incorrect, as it merely restated grievances previously raised at the cantonal level without addressing specific legal errors. Consequently, their complaint did not meet the criteria for a substantive appeal according to Swiss procedural law.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 in fine BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant Fails to Justify Appeal Against Cessation of Accident Benefits: The individual's appeal was against a ruling by the Cantonal Court of Schaffhausen, dated May 7, 2021, which upheld the insurance fund's decision to stop benefits as of February 28, 2019. The appellant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, requesting free legal aid. However, the appeal did not satisfy the necessary legal requirements to demonstrate why the previous court's findings were incorrect, as it merely restated grievances previously raised at the cantonal level without addressing specific legal errors. Consequently, their complaint did not meet the criteria for a substantive appeal according to Swiss procedural law.

Schlagwörter

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Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Einstellung der Unfallversicherungsleistungen unentgeltliche Rechtspflege Versicherer Beschwerdelegitimation sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Verfahren zur Kontrolle von Beihilfen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained (no entry) using the simplified procedure based on this article because the appeal evidently failed to meet the minimum requirements for substantiation.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

The request for free legal aid was rejected because the appeal was hopeless (aussichtsloser Beschwerdeführung).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The assessment of court costs was waived as an exception, despite the dismissal of the main request.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_428/2021

Urteil vom 14. Juni 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiberin Berger Götz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 7. Mai 2021 (62/2019/18).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 7. Juni 2021 gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 7. Mai 2021 und das von A.________ gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3; 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,

dass das kantonale Gericht in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten zur Überzeugung gelangte, die Beschwerdegegnerin habe ihre im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 28. Februar 2018 erbrachten Leistungen zu Recht per 28. Februar 2019 eingestellt,

dass der Beschwerdeführer dies zwar beanstandet, ohne indessen aufzuzeigen, inwiefern die in diesem Zusammenhang getroffenen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 2 BGG und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen; lediglich die bereits vor kantonalem Gericht erhobenen Rügen wortwörtlich zu wiederholen, genügt den Begründungsanforderungen in keiner Weise,

dass die Beschwerde damit den Mindestanforderungen an eine sachbezogene Beschwerde im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht zu genügen vermag,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass aber in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Juni 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz