Federal Supreme Court Dismisses Unemployment Insurance Appeal Due to Untimely Filing and Insufficient Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Thurgau concerning unemployment insurance. The appeal was submitted after the required 30-day deadline and lacked sufficient reasoning to challenge the previous court's evidence evaluation. The unemployment insurance decision being contested was not adequately substantiated to demonstrate a legal violation or a clearly incorrect fact-finding by the cantonal court. Consequently, the Swiss Federal Tribunal could not proceed with the appeal or the request for free legal assistance, although no court costs were imposed due to an exception.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Federal Supreme Court Dismisses Unemployment Insurance Appeal Due to Untimely Filing and Insufficient Reasoning: The appeal was submitted after the required 30-day deadline and lacked sufficient reasoning to challenge the previous court's evidence evaluation. The unemployment insurance decision being contested was not adequately substantiated to demonstrate a legal violation or a clearly incorrect fact-finding by the cantonal court. Consequently, the Swiss Federal Tribunal could not proceed with the appeal or the request for free legal assistance, although no court costs were imposed due to an exception.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to the proceedings in the simplified procedure because it was filed late and insufficiently reasoned.
The application for free legal aid could not be granted due to the hopeless nature of the appeal.
The court waived the collection of court fees as an exception.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_426/2021
Urteil vom 14. Juni 2021
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau, Langfeldstrasse 53a, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 7. April 2021 (VV.2020.214/E).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 4. Juni 2021 (Poststempel) gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung am 29. April 2021 an A.________ ausgehändigten Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 7. April 2021,
in Erwägung,
dass die Beschwerde nicht innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44 - 48 BGG am 31. Mai 2021 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist,
dass sie überdies offensichtlich nicht hinreichend begründet im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist, legt doch der Beschwerdeführer darin seine Sicht der Dinge dar, ohne zugleich aufzeigen, inwiefern die vom kantonalen Gericht vorgenommene Beweiswürdigung und getroffenen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (d.h. unhaltbar, willkürlich: BGE 146 IV 88 E. 1.3.1; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass auf das in der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ebenfalls nicht eingetreten werden kann, wird es doch mit keinem Wort begründet; abgesehen davon hätte es wegen aussichtsloser Beschwerdeführung ohnehin nicht gutgeheissen werden können ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass aber in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG nochmals (bereits so Urteil 8C_156/2014 vom 25. Februar 2014) ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
dass indessen bei gleichbleibender Beschwerdeführung inskünftig nicht mehr damit gerechnet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Auf das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird nicht eingetreten.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 14. Juni 2021
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel