Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_420/2009 KI-generiert

Appeal Regarding Invalidity Insurance Pension Extension Denial

Geschäftsnummer 8C_420/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns a complaint filed by an individual regarding the decision made by the disability insurance office of a Swiss canton. Initially, the individual was granted a full disability pension from January 1, 2002, to May 31, 2004, which was later confirmed following an appeal. Subsequently, the canton’s insurance court upheld the decision that the individual was capable of working in an adapted capacity from June 1, 2004, thereby ruling that the pension's termination was justified. The individual appealed to the federal tribunal, seeking a full disability pension for a period up to June 30, 2005, and a half pension retroactively from July 1, 2005, along with a request for additional medical evaluations. The tribunal evaluated the evidence and previous decisions, ultimately dismissing the complaint and the request for legal aid.

Legislator-Regeste

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Art. 96 BGG, Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG, Art. 16 ATSG, Art. 28 Abs. 1 IVG; Appeal Regarding Invalidity Insurance Pension Extension Denial: Initially, the individual was granted a full disability pension from January 1, 2002, to May 31, 2004, which was later confirmed following an appeal. Subsequently, the canton’s insurance court upheld the decision that the individual was capable of working in an adapted capacity from June 1, 2004, thereby ruling that the pension's termination was justified. The individual appealed to the federal tribunal, seeking a full disability pension for a period up to June 30, 2005, and a half pension retroactively from July 1, 2005, along with a request for additional medical evaluations. The tribunal evaluated the evidence and previous decisions, ultimately dismissing the complaint and the request for legal aid.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Invalidenrente) Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Fristerstreckung ergänzende medizinische Abklärung halbe Rente Feststellung der Erwerbsfähigkeit Revisionsgesuch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG

The appeal was dismissed in simplified procedure based on this article.

Art. 66 BGG

The appellant was ordered to pay the costs of the proceedings based on this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

8C_420/2009

Urteil vom 12. August 2009

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Ursprung, Präsident,

Bundesrichterin Niquille, Bundesrichter Maillard,

Gerichtsschreiber Batz.

Parteien

I.________,

vertreten durch Dr. S.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau,

Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Invalidenrente),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 12. März 2009.

In Erwägung,

dass die IV-Stelle des Kantons Aargau dem 1957 geborenen I.________ mit Verfügung vom 8. Mai 2006 eine ab 1. Januar 2002 laufende und bis 31. Mai 2004 befristete ganze Invalidenrente zusprach, was auf Einsprache des Versicherten vom 1. Juni 2006 hin bestätigt wurde (Entscheid vom 13. März 2008),

dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 12. März 2009 abwies,

dass I.________ Beschwerde an das Bundesgericht einreichen und beantragen lässt, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm "bis zum 31.06.2005 eine ganze Invalidenrente zu gewähren"; sodann sei ihm "rückwirkend ab dem 01.07.2005 eine halbe Invalidenrente zuzuerkennen"; "eventuell sei ein interdisziplinäres Gutachten (einzuholen)"; schliesslich ersucht er dem Sinne nach um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung,

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden kann, wobei das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat ( Art. 105 Abs. 1 BGG ); das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht ( Art. 105 Abs. 2 BGG ; vgl. BGE 132 V 393 zur auch unter der Geltung des BGG gültigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen im Bereich der Invaliditätsbemessung [ Art. 16 ATSG ] für die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach Art. 28 Abs. 1 IVG ),

dass Verwaltung und Vorinstanz die für die Beurteilung des Rentenanspruchs massgeblichen Grundlagen sowie die diesbezügliche Rechtsprechung zutreffend dargelegt haben ( Art. 109 Abs. 3 BGG ), wobei ergänzend darauf hinzuweisen ist, dass bei der rückwirkenden Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Rente die Revisionsbestimmungen ( Art. 17 Abs. 1 ATSG ; Art. 88a Abs. 1 IVV ) analog anwendbar sind (vgl. BGE 133 V 263 E. 6.1; Urteile 9C_734/2008 vom 24. November 2008 und I 79/07 vom 17. Januar 2008; siehe auch BGE 131 V 164 E. 2.2 S. 165),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid gestützt auf die Akten, insbesondere auf Grund der Berichte der kreisärztlichen Untersuchungen des Dr. med. O.________ vom 5. November 2003 sowie 19. Mai 2005 und des Dr. med. E.________ vom 2. August 2007, ausführlich und sorgfältig dargelegt hat, weshalb beim Beschwerdeführer jedenfalls ab 1. Juni 2004 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % in adaptierter Tätigkeit bestand und ihm daher die Erzielung eines rentenausschliessenden Einkommens zumutbar gewesen ist, so dass sich die auf den 1. Juni 2004 vorgenommene Rentenbefristung als rechtens erweist,

dass die dagegen in der Beschwerde vorgebrachten Einwände, mit welchen sich die Vorinstanz - soweit wesentlich - bereits zutreffend auseinandergesetzt hat, an dieser Beurteilung nichts zu ändern vermögen, da jedenfalls nichts vorgetragen wird, was eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG als erstellt oder die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG erscheinen liesse,

dass auch die in der Beschwerde eventualiter beantragten weiteren medizinischen Begutachtungen zu keinem andern Ergebnis führen würden, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 127 V 494 E. 1b; 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162 mit Hinweis; RKUV 2006 Nr. U 578 S. 176 E. 3.6; SVR 2001 IV Nr. 10 E. 4b S. 28),

dass bezüglich der Einwendungen des Beschwerdeführers zum Beweiswert von Berichten behandelnder Ärzte, insbesondere von Hausärzten, auf die konstante Rechtsprechung zu verweisen ist ( BGE 125 V 351 E. 3a f. S. 352 f.; SVR 2007 UV Nr. 33 S. 111 E. 4.2, U 571/06 und 2006 IV Nr. 27 S. 92 E. 3.2.4, I 3/05; je mit Hinweisen), von der abzugehen auch im vorliegenden Fall kein Anlass besteht,

dass es im Übrigen auch nicht zutrifft, dass vorliegend für die Rentenaufhebung einzig auf einen "6 Jahre (alten)" Bericht ("2003 bis 2009") abgestützt werde, weil bis zu dem für die richterliche Beurteilung praxisgemäss massgebenden Zeitpunkt ( BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 und 121 V 362 E. 1b S. 366) des Erlasses der angefochtenen Verwaltungsverfügung bzw. des Einspracheentscheides (hier: 8. Mai 2006 resp. 13. März 2008) neben dem erwähnten Bericht vom 5. November 2003 auch die Berichte des Dr. O.________ vom 19. Mai 2005 und des Dr. E.________ vom 2. August 2007 gewürdigt und mitberücksichtigt wurden, weshalb sich die sinngemäss erhobene Rüge veralteter medizinischer Beurteilungsunterlagen als unbehelflich erweist,

dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und 109 Abs. 3 BGG) - erledigt wird,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit abzuweisen ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse für das schweizerische Auto-, Motor- und Fahrradgewerbe und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. August 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz