Appeal Regarding Social Assistance Conditions Dismissed as Premature and Insufficiently Constitutional
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant challenged a decision made by the Administrative Court of the Canton of Thurgau regarding conditions and instructions in social assistance that were based on cantonal law. The case involved the complainant's appeal against a prior decision from March 24, 2021, relating to social welfare. The Swiss Federal Tribunal considered whether it had jurisdiction to review the case, given that it primarily concerned cantonal law and required specific allegations of constitutional rights violations to proceed under federal jurisdiction. The case was between an individual and the local municipality's welfare authority in Rickenbach.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Regarding Social Assistance Conditions Dismissed as Premature and Insufficiently Constitutional: The case involved the complainant's appeal against a prior decision from March 24, 2021, relating to social welfare. The Swiss Federal Tribunal considered whether it had jurisdiction to review the case, given that it primarily concerned cantonal law and required specific allegations of constitutional rights violations to proceed under federal jurisdiction. The case was between an individual and the local municipality's welfare authority in Rickenbach.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by a simplified procedure due to failure to meet procedural requirements.
Used to waive the collection of court costs because the appeal was not admitted.
Cited to indicate that the claimant must wait to appeal the measure that will result from the current instruction/directive.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_410/2021
Urteil vom 14. Juni 2021
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Politische Gemeinde Rickenbach, vertreten durch die Fürsorgebehörde, Wilenstrasse 41, 9532 Rickenbach b. Wil,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 24. März 2021 (VG.2020.154/E).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 28. Mai 2021 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 24. März 2021,
in Erwägung,
dass der angefochtene Entscheid gestützt auf kantonales Recht erlassene Auflagen und Weisungen in der Sozialhilfe an den Beschwerdeführer zum Gegenstand hat,
dass ein auf kantonalem Recht beruhender Entscheid vor Bundesgericht weitgehend bloss wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wobei eine qualifizierte Rügepflicht besteht, d.h. konkret und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sein sollen; die Verletzung blossen kantonalen Rechts bildet keinen selbstständigen Beschwerdegrund (Art. 95 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 141 I 36 E. 1.3 ; 138 I 225 E. 3.1 und 3.2; 137 V 57 E. 1.3 ; 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1, je mit Hinweisen),
dass nichts Derartiges vorgetragen wird,
dass damit den aufgezeigten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genüge getan ist,
dass überdies das Bundesgericht wegen der Auflagen und Weisungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt ohnehin nicht angerufen werden kann ( BGE 146 I 62 ; Näheres dazu statt vieler: 8C_251/2020 vom 26. Mai 2020),
dass dem Beschwerdeführer statt dessen die Beschwerde gegen den Leistungskürzungsentscheid dannzumal offen stehen wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; a.a.O. mit Hinweisen),
dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 14. Juni 2021
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel