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8C_405/2022 KI-generiert

Federal Court Dismisses Social Assistance Appeal for Non-Submission of Contested Judgment

Geschäftsnummer 8C_405/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision from the Administrative Court of the Canton of Bern concerning social assistance. The individual was instructed to submit the contested court decision by a specified deadline, which they failed to do before the set date. This, along with an insufficient legal argument in their complaint, prompted the Tribunal to dismiss the appeal using a simplified procedure. Despite this outcome, the Tribunal chose not to impose court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Court Dismisses Social Assistance Appeal for Non-Submission of Contested Judgment: The individual was instructed to submit the contested court decision by a specified deadline, which they failed to do before the set date. This, along with an insufficient legal argument in their complaint, prompted the Tribunal to dismiss the appeal using a simplified procedure. Despite this outcome, the Tribunal chose not to impose court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung) Sozialhilfe Entzug der unentgeltlichen Rechtspflege Sozialversicherungsverfahren Rechtshilfe in Zivilsachen Urteilsvorschlag Einstellung der Arbeitslosenentschädigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Applied to declare the appeal inadmissible due to procedural deficiencies and non-production of the required decision.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs due to exceptional circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_405/2022

Urteil vom 30. Juni 2022

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wirthlin, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Einwohnergemeinde Bern, Sozialamt,

Schwarztorstrasse 71, 3007 Bern,

2. Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland,

Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen KATA,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2022 (100.2022.111U).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 1. Juni 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2022,

in die gemäss postamtlicher Bescheinigung A.________ am 4. Juni 2020 zur Abholung bereitgestellte Verfügung vom 2. Juni 2022, worin er zur Beibringung des angefochtenen Urteils bis spätestens am 13. Juni 2022 aufgefordert wurde, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in Erwägung,

dass eine gegen Unterschrift des Adressaten oder der Adressatin überbrachte Mitteilung als spätestes am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als eröffnet gilt ( Art. 44 Abs. 2 BGG ),

dass diese Zustellungsfiktion auch gilt, wenn - wie vorliegend - der Adressat bei der Post einen Rückhalteauftrag deponiert hat ( BGE 141 II 429 ),

dass daher die Verfügung vom 4. Juni 2022 als am 11. Juni 2022 und somit vor Ablauf der Nachfrist zugestellt gilt,

dass der angefochtene Entscheid innert der gesetzten Frist nicht beigebracht worden ist, weshalb androhungsgemäss zu verfahren ist,

dass abgesehen davon die Eingabe vom 1. Juni 2022 keine rechtsgenügliche Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG aufweist; inwiefern das vorinstanzliche Nichteintreten auf die Eingabe vom 18. April 2022 nicht bundesrechts- und verfassungskonform gewesen sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht näher dar,

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG führt,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Juni 2022

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Wirthlin

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel