Appeal on Legal Aid Refusal in Invalidity Insurance Case Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving a plaintiff's appeal against a decision by the Bern cantonal administrative court's social insurance department. The initial verdict, issued on May 3, 2023, denied the plaintiff's request for free legal aid and required them to pay a security deposit for the ongoing litigation. The decision warned that failure to provide the deposit would result in the court not proceeding with the appeal. The plaintiff challenged this decision, arguing against the lower court's appraisal of facts and claiming that worsening ADHD conditions and existing medical reports were not adequately considered. However, the plaintiff failed to demonstrate any legal errors or improper fact-finding by the lower court, neither sufficient to impact the procedural outcome nor to warrant a federal law violation claim.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 lit. a-e BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal on Legal Aid Refusal in Invalidity Insurance Case Inadmissible: The initial verdict, issued on May 3, 2023, denied the plaintiff's request for free legal aid and required them to pay a security deposit for the ongoing litigation. The decision warned that failure to provide the deposit would result in the court not proceeding with the appeal. The plaintiff challenged this decision, arguing against the lower court's appraisal of facts and claiming that worsening ADHD conditions and existing medical reports were not adequately considered. However, the plaintiff failed to demonstrate any legal errors or improper fact-finding by the lower court, neither sufficient to impact the procedural outcome nor to warrant a federal law violation claim.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to decide not to enter upon the appeal due to insufficient substantiation in the simplified procedure.
Used to decide exceptionally not to levy court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
8C_400/2023
Urteil vom 22. Juni 2023
IV. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wirthlin, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, Speichergasse 12, 3011 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. Mai 2023
(200 23 156 IV).
Erwägungen:
1. Nach Art. 95 BGG kann mit der Beschwerde nebst anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (lit. a), die Feststellung des Sachverhalts demgegenüber nur, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften von der Vorinstanz weshalb verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Die blosse Wiedergabe der eigenen Sichtweise oder einfach zu behaupten, der angefochtene Gerichtsentscheid sei falsch, genügt nicht (vgl. zur unzulässigen appellatorischen Kritik: BGE 148 IV 205 E. 2.6; 144 V 50 E. 4.2; 137 V 57 E. 1.3 und 136 I 65 E. 1.3.1).
2. Die Vorinstanz wies in der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2023 das im Verfahren 200 23 156 IV gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und verpflichtete den Beschwerdeführer zur Bezahlung eines Kostenvorschusses; dies verbunden mit der Androhung, bei ausbleibender Vorschussleistung werde auf die Beschwerde nicht eingetreten.
3. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwieweit die von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang getroffenen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG , das heisst willkürlich ( BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen), sein und die darauf beruhenden Erwägungen gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG ) gesetzt haben sollen. Insbesondere genügt es nicht, unter Verweis auf ein verschlechtertes ADHS sowie bereits gewürdigte Arztberichte pauschal zu behaupten, diese würden die Prozessaussichten, anders als seitens des kantonalen Gerichts angenommen, nicht als aussichtslos erscheinen lassen.
4. Demnach liegt offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vor, was zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt.
5. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der IV-Stelle Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 22. Juni 2023
Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Wirthlin
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel