Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_40/2020 KI-generiert

Dismissal for Non-payment of Cost Advance

Geschäftsnummer 8C_40/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A party, referred to as the complainant, appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich relating to an accident insurance matter. The complainant had his request for free legal assistance denied and was subsequently instructed to pay a court deposit of 800 Swiss Francs, with a deadline set for the payment. A grace period was also provided, which required full payment by a specified date, but the complainant sought permission to pay in monthly installments, and only a partial payment was made. Consequently, the appeal faced procedural issues due to the non-compliance with the full deposit requirement by the end of the grace period. The complainant was unable to demonstrate unforeseen obstacles that could justify an extension of the grace period, leading to the court's decision not to consider the appeal. The complainant was also held responsible for the court costs of 200 Swiss Francs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 32 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal for Non-payment of Cost Advance: The complainant had his request for free legal assistance denied and was subsequently instructed to pay a court deposit of 800 Swiss Francs, with a deadline set for the payment. A grace period was also provided, which required full payment by a specified date, but the complainant sought permission to pay in monthly installments, and only a partial payment was made. Consequently, the appeal faced procedural issues due to the non-compliance with the full deposit requirement by the end of the grace period. The complainant was unable to demonstrate unforeseen obstacles that could justify an extension of the grace period, leading to the court's decision not to consider the appeal. The complainant was also held responsible for the court costs of 200 Swiss Francs.

Schlagwörter

KI-generiert
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung) Kostenvorschuss Zahlungsfrist unentgeltliche Rechtspflege verspätete Kündigung Nichtverlängerung des Vertrags monatliche Lohnzahlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The decision not to enter upon the appeal was made by the single judge in the simplified procedure.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The appeal was not processed because the cost deposit was not paid within the final deadline.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The losing party (the appellant) was ordered to bear the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_40/2020

Urteil vom 17. März 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom

17. Dezember 2019 (UV.2019.00159).

Nach Einsicht

in die am 10. Februar 2020 ergänzte Beschwerde vom 16. Januar 2020 (jeweils Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 17. Dezember 2019,

in die Verfügung vom 11. Februar 2020, mit welcher A.________ in Ablehnung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zur Bezahlung des Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.- aufgefordert wurde,

in die Verfügung vom 4. März 2020, mit welcher A.________ zur Bezahlung des Kostenvorschusses eine Nachfrist bis zum 16. März 2020 gesetzt wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in die Eingabe vom 12. März 2020, mit welcher A.________ sinngemäss um Bewilligung von monatlichen Ratenzahlungen ersucht, wobei die erste Rate von Fr. 200.- gleichentags geleistet wurde,

in Erwägung,

dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat ( Art. 62 Abs. 1 BGG ),

dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG ) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss innert der Nachfrist nicht geleistet wird ( Art. 62 Abs. 3 BGG ),

dass mit dem Begehren um Ratenzahlung die nicht erstreckbare Nachfrist zur Bezahlung des ganzen Kostenvorschusses nicht eingehalten ist (vgl. Urteile 8C_617/2019 vom 5. November 2019, 2C_1193/2012 vom 13. Februar 2013 und 2C_242/2012 vom 24. Mai 2012),

dass es dem Wesen einer Nachfrist entspricht, dass sie nicht erstreckt werden kann, weshalb der Betroffene mit einer zusätzlichen Fristerstreckung - um nichts anderes ersucht der Beschwerdeführer im Ergebnis - nicht rechnen kann,

dass davon nur abgewichen werden kann, wenn ganz besondere, nicht voraussehbare Hinderungsgründe vorliegen, die vom Gesuchsteller in der Eingabe spezifisch darzulegen sind (siehe statt vieler: Urteile 8C_617/2019 vom 5. November 2019, 8C_405/2019 vom 20. August 2019 und 8C_790/2017 vom 7. Februar 2018 mit Hinweisen),

dass der Beschwerdeführer nichts Derartiges vorbringt,

dass unter diesen Umständen - wie für den Säumnisfall angedroht - gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass der unterliegende Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. März 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel