Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_398/2019 KI-generiert

Appeal on Invalidity Insurance Benefits Rejected for Formal Deficiencies

Geschäftsnummer 8C_398/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Bern Administrative Court regarding invalidity insurance requirements. The court emphasized the complainant's failure to address the formal deficiencies in their submission, particularly the lack of required documents and the insufficient reasoning for the complaint, which did not meet the minimal standards set by the tribunal. The complainant had been previously notified about these deficiencies and given a deadline to correct them, but the response lacked the necessary elements. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal, as it did not fall within the scope of issues the tribunal was required to examine.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal on Invalidity Insurance Benefits Rejected for Formal Deficiencies: The court emphasized the complainant's failure to address the formal deficiencies in their submission, particularly the lack of required documents and the insufficient reasoning for the complaint, which did not meet the minimal standards set by the tribunal. The complainant had been previously notified about these deficiencies and given a deadline to correct them, but the response lacked the necessary elements. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal, as it did not fall within the scope of issues the tribunal was required to examine.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung Versicherungsleistung vereinfachtes Verfahren Formerfordernisse sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was not admitted because the formal requirements were not met, applied in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to dispense with the levying of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_398/2019

Urteil vom 19. Juni 2019

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern,

Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 17. April 2019 (200 17 865 IV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. Mai 2019 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. April 2019,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 20. Mai 2019 an A.________, worin

- auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

- um Nachreichung des angefochtenen Entscheids bis spätestens am 7. Juni 2019 ersucht worden ist, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in die daraufhin von A.________ am 4. Juni 2019 (Poststempel)eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer den am 20. Mai 2019 vom Gericht gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG angezeigten Formmangel der fehlenden Beilagen innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht hinreichend behoben hat, hat er doch lediglich die Seiten 1, 3, 5, 7, 9 und 11 des angefochtenen Entscheids eingereicht,

dass die Beschwerdeschrift überdies offensichtlich nicht den minimalen Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG zu genügen vermag, wonach unter anderem in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, was ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176 ; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),

dass es insbesondere nicht ausreicht, vor Vorinstanz nicht in Frage Gestelltes (Rentenbeginn) letztinstanzlich thematisieren zu wollen, ohne zugleich aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht diesbezüglich einen Rechtsfehler begangen haben soll,

dass das Bundesgericht als Rechtsmittelinstanz auch nicht dazu da ist, Fragen zu beantworten, die ausserhalb des durch den vorinstanzlichen Entscheid vorgegebenen Streitgegenstandes liegen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Juni 2019

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel