Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_379/2020 KI-generiert

Appeal on Limited-Term Invalidity Pension Dismissed Due to Failure to Address Lower Court Reasoning and Submission of New Facts.

Geschäftsnummer 8C_379/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a claimant challenging a decision by the IV-Stelle Basel-Stadt (Disability Insurance Office of Basel-City), which had granted her a temporary disability pension for the period from August 1, 2017, to February 28, 2018. Represented by Dr. med. B., the claimant appealed the decision of the Social Insurance Court of the Canton of Basel-City dated March 10, 2020, arguing for a reassessment of her pension rights due to ongoing psychiatric treatment for depression beginning April 6, 2020. However, the appeal to the Swiss Federal Tribunal did not address the reasons of the initial decision, which warranted the rejection of the complaint, as new evidence or conditions arising after the initial IV-Stelle decision of July 19, 2019, cannot be considered in this context.

Legislator-Regeste

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Art. 99 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Appeal on Limited-Term Invalidity Pension Dismissed Due to Failure to Address Lower Court Reasoning and Submission of New Facts: Represented by Dr. med. B., the claimant appealed the decision of the Social Insurance Court of the Canton of Basel-City dated March 10, 2020, arguing for a reassessment of her pension rights due to ongoing psychiatric treatment for depression beginning April 6, 2020. However, the appeal to the Swiss Federal Tribunal did not address the reasons of the initial decision, which warranted the rejection of the complaint, as new evidence or conditions arising after the initial IV-Stelle decision of July 19, 2019, cannot be considered in this context.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Sozialversicherungsverfahren Verletzung der Begründungspflicht Rentenpfändung Beschwerdelegitimation Wiederaufleben des Anspruchs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was not entertained based on the simplified procedure outlined in this article.

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

Mentioned when describing the formal requirements for an appeal brief, which the submitted document lacked.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

The court decided to impose court costs on the appellant.

Art. 99 Abs. 2 BGG

Mentioned to establish the temporal limit for the subject matter of the appeal, although the actual non-admission decision relies on Art. 108 BGG.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_379/2020

Urteil vom 18. Juni 2020

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Frau Dr. med. B.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Basel-Stadt,

Lange Gasse 7, 4052 Basel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt

vom 10. März 2020 (IV.2019.141).

Nach Einsicht

in die von Dr. med. B.________ für A.________ eingereichte Beschwerde vom 5. Juni 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 10. März 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass die Vorinstanz in einlässlicher Würdigung der Aktenlage und der Parteivorbringen zur Überzeugung gelangt ist, die Verfügung der IV-Stelle vom 19. Juli 2019, womit der Beschwerdeführerin eine vom 1. August 2017 bis 28. Februar 2018 befristete habe Invalidenrente zugesprochen wurde, sei rechtens,

dass in der Beschwerdeschrift vom 5. Juni 2020 auf die dazu ergangenen Erwägungen nicht ansatzweise eingegangen wird,

dass stattdessen um Neuüberprüfung des Rentenanspruchs ersucht wird, weil sich die Beschwerdeführerin seit dem 6. April 2020 wegen eines depressiven Zustandsbildes in der Praxis von Dr. med. B.________ in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung befinde,

dass dies indessen nicht zum Prozessgegenstand erhoben werden kann, bildet doch in zeitlicher Hinsicht die Verfügung der IV-Stelle vom 19. Juli 2019 die Grenze des vor Bundesgericht Thematisierbaren ( Art. 99 Abs. 2 BGG ; BGE 129 V 167 E. 1 S. 169; 121 V 362 E. 1b S. 363 mit weiteren Hinweisen),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin zu überbinden sind ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Juni 2020

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel